Unser Athletiktraining komplett

22. Juli 2013
Athletische Fähigkeiten und Fertigkeiten (Rangliste)
Trainingsinhalte
Zielstellung
Sprint/Sprung/Wurf  Fokussierung auf spezifische Übungsformen, mit dem Schwerpunkt auf die Ausprägung der Intensitäts-gestaltung (95+) Ausprägung der Zielbewegung auf höchstem Qualitäts- und Quantitätsniveau. Bedeutet, variable Verfügbarkeit über die gesamte Spielzeit
Handballtrainer und Athletiktrainer in der Halle. Bevorzugt vor dem Mannschaftstraining
Beispiel Springen: DVZ-Sprünge, Sprünge mit Zusatzlast
Muskel Kraft 

Bedeutet, alle Kraftübungen ohne Ansprüche auf die Bewegungs-geschwindigkeit

Integration von IK-Training. Breit ausgebildetes Niveau der Kraftfähigkeit in allen Laststufen, für hohe Übertragleistungen
Zyklisierung und Planung der unterschiedlichen Kraftfähigkeiten (Maximalkraft / Schnellkraft / Reaktivkraft) Positionsbezogen Fokussierung auf die gewünschten Kraftanforderungen. Beispiel:
Individuell positionsbezogenes Aufbautraining Außen –hohe relative Muskelkraft / Kreisläufer-mittlere relative Muskelkraft, dafür mehr Masse
Wertetabelle(3RPM)  für Haupttrainingsübungen
Muskel Leistung 

Bedeutet, alle Kraftübungen mit Ansprüche auf die Bewegungs-geschwindigkeit

Schwerpunktsetzung mit der Langhantel intensitätsorientiert Hohe Muskelleistung auf allen Spielpositionen
Reißen, Umsetzen,  Ausstoßen, Zusatzübungen möglich (Kurzhantelstoßen, Kettle-bell) Zielrichtung  90-120% des Körpergewichtes in der optimalen Technik, als 3er Bestwert.
Koordination Training von stabilen Fertigkeiten unter erschwerten* Bedingungen (Kombinationsübungen), spezifisch mit Ball und unspezifisch ohne Ball (Koordinationsleiter)* Präzision, Zeitdruck, Umgebung, Belastung, Komplexität Sehr hohes Niveau einer präzisen Bewegungsausführung bei hochintensiven Bewegungen unter sportartspezifischem Timing (zeitlich und räumlich)
Beweglichkeit Statische und dynamische Beweglichkeitsübungen (spezifische Bewegungsamplituden) mit ausgesuchtem und individuellem Übungskatalog (in Zusammenarbeit mit dem Physiotherapeuten, falls vorhanden) Das Stabilisieren der optimalen Beweglichkeit für technisch hochwertige Bewegungsausführungen im Handball.
Schutz von passiven Strukturen durch dehnfähige Muskulatur, die in einem großen Winkelbereich Kraft entwickeln kann.
Beweglichkeit als Kombination aus Mobilisation und Stabilisation, Ziel: optimale Ausprägung – d.h.: erhalten „trotz“ Kraftzuwachs und Muskelmasse
spezielle Stabilität Ausgesuchte und spezifische Stabilitätsübungen mit angemessenem Schwierigkeitsgrad. Stützübungen mit verschiedenen Varianten, Partnerübungen) Angemessene Rumpf- Beinachsen- und Schulterstabilität
Gute Ausprägung der spezifischen Stabilität,als Leistungsfaktor in der Abwehr oder für den Kreisläufer, trotz steigender Kraftwerte und Muskelmasse
FMS Test mindestens 18 Punkte von 21.
Energiebereitstellung / Regeneration und Ausdauer 2x pro Woche handballspezifisches Ausdauertraining (höhere Herzfrequenz, an der anaeroben Schwelle, etwa 30min.). Das bedeutet, schwerpunktmäßig 1x Grundlagenausdauer (intensive Dauermethode) und 1x anaerobe Ausdauer (hochintensives Intervalltraining) in Abstimmung mit dem Handballtraining (auch in der Handballeinheit). Vor der Saison Mindestanforderung. In der Saison 1x als regenerativer Dauerlauf. Ausprägung eines hohen Niveaus auf breiter Basis in der Energiebereitstellung
Förderung der Regeneration