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Infothek

Zwei intensive praxisorientierte Schulungstage liegen hinter dem Team vom CrossFit Nordlicht und Langhantelathletik. Am ersten Tag durften die Fortgeschrittenen Athleten an der Langhantel mittels des biomechanischen Messsystems präsentieren wie ihre Bewegungsabläufe in den olympischen Hebetechniken Reißen (snatch), Umsetzen (clean) und Ausstoßen (jerk) sind. Die Teilnehmer waren überrascht welche kleinen Veränderungen ein neues leichteres Gefühl für die Hebetechniken ergeben. Obwohl diese schon sehr gute Bewegungsabläufe zeigten, konnte an der einen oder anderen Stelle noch eine Reserve genutzt werde. Christian Thomas von Langhantelathletik hat diesmal auch eine kleine Gedankenstützt mitgebracht. Ein Arbeitspapier auf den die wichtigsten Übungen vermerkt sind und jeder Sportler sich eine individuelle Gedankenstütze notieren konnte. Dies sollte vor die Hantel gelegt werden und vor Augen führen an was man selbst denken soll bevor man einen Reiß- oder ein Umsetzversuch durchführt.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Einsteiger. Der Vormittag bzw. die ersten zwei Übungen waren maßgeblich für den Verlauf des Tages verantwortlich. Über die Kniebeuge hinten und die Reißkniebeuge hat sich Christian einen Überblick verschafft, welche Voraussetzungen die Teilnehmer für die komplexen Hebetechniken mitbringen. Diese waren sehr gut, dass am Vormittag direkt mit dem Erlernen und Verbessern des Reißens begonnen und am Nachmittag mit den Umsetzen, den verschieden Zugbewegungen und dem Ausstoßen beendet werden konnte. Der nächste Termin im CrossFit Nordlicht ist am 27.+28.01.2018.

Martin Zawieja von Langhantelathletik hatte über Pfingsten eine „Herkulesaufgabe“ zu bewältigen. Zusammen mit seiner Kollegin Rita Brandt sollten 350 Sportlerinnen und Sportler, in der traditionell ausgerichteten Rollkunstlaufwoche des DRIV, im konditionellen Bereich betreut werden. Vier Tage wurden täglich 10 Gruppen im Ausdauer- Kraft- Sprung- Sprint und Beweglichkeitstraining intensiv betreut. Hoch motivierte Kader- und Freizeitsportler im Alter von 8-18 Jahre gaben im Stundentakt im Eislaufzentrum in Garmisch Patenkirchen ihr Bestes. Die Trainer von Langhantelathletik zeigten sich zufrieden aber auch gleichzeitig sehr ausgepowert von der intensiven Arbeit. Der DRIV Verband war mit der vielseitigen Athletikarbeit begeistert und wird auch in Zukunft weiter auf die fachliche Expertise von Langhantelathletik zurückgreifen.

Die Kooperation zwischen den österreichischen Ringer Nationalmannschaften und Langhantelathletik geht mittlerweile ins 5. Jahr. Erwartungsgemäß steht der neue Zyklus, die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften 2017 ins Haus. Dafür mussten sich die Ringer noch einmal einer Kraftüberprüfung unterziehen. Eine wichtige Aufgabe für eine realistische Einschätzung der neuen Zielsetzungen im Krafttraining. Besonders gefreut hat sich Martin Zawieja auf die Vize Europameistertitel im Junioren Bereich 2017, Martina Kuenz aus Innzing. Sie ist ebenfalls im fünften Jahr der Betreuung von Langhantelathletik. Die junge Dame hat physisch einen riesen Schritt nach vorn gemacht und kann mittlerweile auch bei den Damen in der internationalen Spitze mithalten. Unter anderem ein Verdienst der intensiven Krafttrainingsplanung von Langhantelathletik.

Martin Zawieja von Langhantelathletik war gerne der Einladung des verantwortlichen Sportwissenschaftlers Walter Reichel gefolgt, eine zweitägige Weiterbildung im Bereich des Langhanteltrainings am Olympiazentrum in Klagenfurt durchzuführen. TOP Trainer aus vielen Sommer- und Wintersportarten waren gespannt auf die Inhalte Lernphasenmodell, langfristiger Leistungsaufbau, Trainingsmethodik und Kinder lernen Krafttraining. Das Langhanteltraining hat sich im österreichischen Leistungssport als feste Größe etabliert. Die viel zitierten Qualitätsansprüche und die Integration in den Trainingsprozess sollten sich zum Schwerpunkt der Veranstaltung entwickeln. Gerade letzter Punkt wird gerne theoretisch gut beschrieben und leider in der Praxis nicht immer richtig gut umgesetzt. Zum Abschluss der Veranstaltung, ehrte ein Trainer aus dem österreichischen Skiverband Martin Zawieja mit den Worten, „ich habe schone viele Veranstaltungen besucht, aber diese Weiterbildung zeugt von viel Praxiserfahrungen gepaart mit wissenschaftlichen Erkenntnissen auf den Punkt gebracht, sehr wertvoll für uns“.

Der Handballkreis Bruchsal hat unter der Leitung des Referenten Lehrwesen Martin Scholl, der ein ehemaliger Studienkollege von Christian Thomas von Langhantelathletik ist eine Trainerfortbildung für seine Handballtrainer mit den Themenschwerpunkten: „Kinder lernen Krafttraining“ und „Erlernen der Langhantelübungen“ angeboten. Am Vormittag hat Christian Thomas eindrucksvoll dargestellt das Krafttraining im Kinders und Jugendalter nicht immer etwas mit schweren Gewichten zu tun haben muss, sondern, dass das Beherrschen und der Umgang mit dem eigenen Körpergewicht und einem Partner auch ein intensives vor allem freudbetontes Krafttraining darstellen kann. Am Nachmittag lag der Schwerpunkt beim Erlernen der Langhanteltechniken über das Lernphasenmodell. Hier wurde das Augenmerk auf die Kniebeugevarianten, das Umsetzen und das Kraftdrücken gelegt. Im Nachgang der Veranstaltung kam von Teilnehmerseite die Nachfrage nach einer Fortsetzung solcher Weiterbildungsmaßnahmen, die mit Martin Scholl bereits in Planung sind.

Christian Thomas und Martin Zawieja von Langhantelathletik hatten im Rahmen des 2.Kraftmoduls die Aufgabe aufbauend auf das 1.Seminar tiefer in die Materie des Krafttrainings einzusteigen. Nicht nur die renommierten ehemaligen Weltklasseathleten wie Jens Filbrich, Axel Teichmann oder Andi Langenhan bestimmten das Bild dieser intensiven Ausbildung, sondern das gesamte Leistungsniveau des gesamten Teilnehmerfeldes. Neben der Diagnostik der Muskelkraft- und Muskelleistung standen Periodisierung und Einordnung des Krafttrainings in den Trainingsprozess auf der Tagesordnung. Keine leichte Aufgabe für die Referenten wenn man bedenkt, dass die angehenden Diplomtrainer bereits in wichtigen Trainerpositionen des Verbandes verankert sind und bereits über einen guten Kenntnisstand verfügen. Die spannende Aufgabe an dieser Stelle, neue Impulse zu setzen. Neben bei bemerkt, Andi Langenhan einer der erfolgreichsten Rodler Deutschlands traf seinen alten Schulkollegen Christian Thomas aus dem Sportinternat in Oberhof. Andi zeigte sich interessiert an den Inhalten von Langhantelathletik und stößt selbstverständlich bei Langhantelathletik auf offene Ohren.

Martin Zawieja besuchte zum Saisonausklang den Handball Bundesligisten HSC Coburg und verlängert seine Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr. Leider hat es in der abgelaufenen Saison die 1.Mannschaft nicht geschafft in der stärksten Liga der Welt zu bestehen. Zu große waren die Leistungsunterschiede. Jetzt geht es zurück und die 2.Liga, die mittlerweile ebenfalls ein hohes Leistungsniveau erreicht hat. Der sportliche Leiter und Cheftrainer Jan Gorr hat allerdings in Zusammenarbeit mit dem Nachwuchskoordinator Martin Röhrig weitere Aufgaben für Langhantelathletik vorgesehen. In Zukunft soll verstärkt eine athletische Ausbildung in den Nachwuchsmannschaften (C-A-Jugend) forciert werden. Die Umsetzung wird eine echte Herausforderung, wenn man bedenkt, dass neben der 1. und 2.Mannschaft, 50 weitere Sportler athletisch betreut werden müssen. Eine spannende Aufgabe, die bereits mit einem Krafttest der A-Jugend, 1.und 2.Mannschaft begonnen wurde. Martin Zawieja plant mit den Ergebnissen erstmals eine Vor- Vorbereitung für die Saison 2017/2018. „Wie immer ist wenig Zeit für die Vorbereitung, aus diesem Grund sind innovative Ideen gefordert, die ein größeres Zeitvolumen zur Verfügung stellt“ so der verantwortliche Athletiktrainer des HSC Coburg Martin Zawieja.

Wieder einmal hatte der DFB zu einem Spezialtrainingslager geladen. Martin Zawieja von Langhantelathletik, seines Zeichens Langhantelexperte im DFB, bekam die besondere Aufgabe, in mehreren Einheiten eine kurze Voraktivierung für das anschließende Torwarttraining zu organisieren. Gewohnt in guter Verfassung zeigten sich die besten Nachwuchstorhüter Deutschlands, im Bereich des Langhanteltrainings. Dieses Tool scheint nun mittlerweile Standard bei der Arbeit des Athletiktrainings der Fußballer in den Proficlubs zu sein. Martin Zawieja hatte sich im Rahmen des fünfzehnminütigen Trainings für das Kontrastprogramm entschieden. Die Übungsauswahl Kniebeuge mit Dreierhoppsprünge und Kraftdrücken in Kombination mit reaktiven Liegestützen begeisterte die jungen Fußballprofis auf der ganzen Linie.

Die CrossFit Box 227 in Karlsruhe war Ausrichter des 1.Baden Battle, ein CrossFit Wettkampf mit Langhantelbeteiligung. Langhantelathletik fungierte als offizieller Sponsor und organisierte den Gewichtheberbereich. Die Mannschaften bestehend aus einer weiblichen- und einem männlichen Starter hatten die Aufgabe, gemeinsam innerhalb von 2 Minuten, eine Last im Stoßen zu bewegen. Nur wenn beide Sportler die gehobene Last zeitgleich über den Kopf fixieren konnten, wurde ein gültiger Versuch in die Wertung aufgenommen. Gewertet wurde mit der fairen Sinclairbewertung. Das Körpergewicht wurde in Relation zur gehobenen Last gesetzt und ergab eine Gesamtpunktzahl. Martin Zawieja fungierte als Kampfrichter und Christian Thomas war für das Scoring der gesamten Veranstaltung verantwortlich. Mit über 23 Boxen durften über 100 Teilnehmer im Eishockeystadion von Pforzheim begrüßt werden. Langhantelathletik präsentierte in der Pause die Langhantelathletikschule. Highlight war die Vorstellung von Christian Thomas, der einmal mehr seine Qualitäten im Langhanteltraining zeigte und ganz locker 100kg im Snatch Ballance zur Hochstrecke brachte.

Die Freude war groß als sich die ehemaligen Gewichtheber der Nationalmannschaft von 1988 Manfred Nerlinger, Axel Strompf und Martin Zawieja in München trafen. Manfred Nerlinger seines Zeichens einer der erfolgreichsten deutschen Gewichtheber aller Zeiten, hatte in einer Münchner Gasstätte geladen. Es wurde über alte Zeiten gefachsimpelt und festgestellt dass Martin Zawieja und Manfred Nerlinger 1988, mit Bronze und Silber bei den Olympischen Spielen in Seoul ausgezeichnet, etwas erreicht haben, was es so im Deutschen Gewichtheben niemals mehr geben wird. Mit zwei Deutschen auf dem Siegertreppchen bei den Olympischen Spielen in der „Königsklasse“ dem Superschwergewicht war es einer spektakulärsten Veranstaltungen in Südkorea. Ebenfalls mit von der Partie war Axel Strompf, der damals als Ersatzmann im Schwergewicht bis 100kg ebenfalls die Norm erreichte aber sich im internen deutschen Duell Peter Immesberger und Maik Nill geschlagen geben musste. Erst genannter erkämpfte damals ebenfalls eine Bronzemedaille und machte das sehr erfolgreiche Abschneiden der Deutschen Olympia Mannschaft 1988 perfekt.