Archives For Belastungsverträglichkeit

Martin Zawieja von Langhantelathletik war als Referent zum Thema Krafttraining im Nachwuchsbereich – Risiken – Gefahren – Möglichkeiten eingeladen. Wolfgang Hartmann ehemals Mitarbeiter im Bundesinstitut für Sportwissenschaften hatte diese Veranstaltung mitorganisiert. Martin Zawieja und Wolfgang Hartmann arbeiteten gemeinsam in einer Kommission im Rahmen der Entwicklung von Nachwuchsleistungssportler. Das Buch, Kinder lernen Krafttraining, präsentierte die Basis für den Vortrag. Eingangs war dem Referenten das Verständnis für Anpassungsprozesse im Krafttraining sehr wichtig. Was soll im Nachwuchsbereich mit dem Krafttraining erreicht werden? Zum einen Gewebe stärken und zum anderen in den sensitiven Entwicklungsphasen das neuronale System zu verbessern. Immer wenn Kinder neue Bewegungen in der Athletik lernen, entwickelt sich der jungen Sportler. Tenor aus den Darstellungen von Martin Zawieja: man benötigt eine altersgerechte Verbesserung der Belastungsverträglichkeit durch Krafttraining, damit die Nachwuchssportler auf größere Aufgaben vorbereitet werden. Die Teilnehmer zeigten sich am Ende überzeugt, das Krafttraining für Kinder nicht schädlich, sondern leistungsoptimierend und präventiv wirkt.

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Im Rahmen des Fußball – Camp der C2 des SV Sandhausen unter der Leitung von Karsten Gorges wurde neben dem fußballspezifischen Training besonderen Wert auf das Krafttraining mit der Langhantel gelegt. In den letzten Monaten 2014-09-06 3hat mit Jürgen Hofmann von Langhantelathletik ein intensives Techniktraining stattgefunden. Dadurch konnte schon jetzt eine besserte Rumpfstabilität verzeichnet und erstmals mit höheren Gewichten trainiert werden. Erfreulich für Hofmann, dass die Jungs in der Lage sind aufgrund ihrer guten Langhanteltechniken Langhantel zu trainieren und damit ihre Kraft-, Sprung- und Sprintfähigkeiten zu verbessern.

„Wir brauchen die Belastung auf die aktiven und passiven Gelenk- und Muskelstrukturen, damit wir im Spiel belastungsverträglicher werden“ so Karsten Gorges.

2014-09-06 4Ein besonder Dank der Trainer geht an ITS – Innovative Trainings Systems, die bereit waren das Hantelmaterial für den Lehrgang zur Verfügung zu stellen.

Im Rahmen des Diplomtrainer Studiums an der Trainerakademie in Köln haben sich Martin Zawieja in seiner Funktion als Referent für den Bereich Krafttraining und Korbinian Harder mit seinem Kollegen Benno Loer kennen gelernt. Im Nachgang der Vorlesungen war für das Trainerteam aus der Disziplin Cross, die Bedeutung des Krafttrainings und die Leistungsreserve mit der Langhantel ein wichtiges Anliegen und eine mögliche Leistungsreserve. Gerade Snowboard Cross mit einem hohen Sprunganteil und die sehr wichtige Rumpfstabilität bei den Landungen, benötigt ein intensives Krafttraining, das durch die Langhantel sicher gegeben ist. „Wir brauchen die Belastung auf die aktiven und passiven Gelenk- und Muskelstrukturen, damit wir in unserer Disziplin belastungsverträglicher werden“: so die Ausführungen des Trainerteams. Acht C-Kader Sportler zeigten beim Eingangstest in den Hauptübungen Kniebeuge, Kreuzheben und Bankziehen, das sie Ihre „Hausaufgaben“ im Vorfeld gemacht hatten und präsentierten durchgängig gute Leistungen. Keine schlechten Voraussetzungen für die weitere Planung der Kraftentwicklung. Die Technikschulung im Umsetzen war ein weiterer Schwerpunkt dieses Kurzlehrganges. Hier ist noch mehr Bewegungserfahrung gefordert. In den Pausen wurde mit dem Nachwuchsbundestrainer Korbinian Harder und dem Stützpunkttrainer Benno Loer, über die Trainingsplanung diskutiert. Man hat sich auf einen gemeinsamen Weg bis Weihnachten geeinigt. Dann werden die Trainingsdaten analysiert und man wird sehen wie es weiter gehen kann.

Aus dem Stützpunkt Kronau kann nach 7 monatiger Arbeit mit den Jahrgängen 96 u 98 ein positives Fazit gezogen werden. Im athletischen Bereich (stabile Bewegungsabläufe in den Langhantelübungen und in der Belastungsverträglichkeit) konnten gute Ergebnisse erzielt werden. Erfreulich für Jürgen Hofmann ist zu sehen, dass auch die älteren Jahrgänge wie Lucas Bauer oder gewechselte Spieler wie Andreas Bornemann (Baunatal) sowie Spieler aus der ersten Mannschaft der Rhein-Neckar Löwen Marius Steinhäuser am Langhanteltraining festhalten.Dieses positives Fazit macht nach der Trainingspause Spass auf mehr.


Lucas Bauer

Andreas Bornemann

Marius Steinhäuser

2014-07-01 1Nach erfolgreichem Aufstieg in die 2.Handball Bundesliga steht für den HSC Coburg die Vorbereitung auf den Saisonstart am 23.08.2014 auf dem Programm. Langhantel-athletik.de freut sich über ein weiteres Jahr der Zusammenarbeit. Martin Zawieja hat einen Leistungstest vor Ort durchgeführt und somit die Voraussetzungen für das athletische Training eingeleitet. In Kooperation mit Uwe Fink aus dem Vitadrom in Coburg kann der relativ „kurze“ Vorbereitungszyklus beginnen. Schwerpunktsetzung in diesem Jahr, ist eine größere Individualisierung des Trainingsprozesses.  Jeder Spieler bekommt einen eigenen- auf Ihn abgestimmten Trainingsplan. Diese Vorgaben beinhalten neben dem Krafttraining, individuelle Aufgaben für die Bereiche Ausdauer, Mobilität und Stabilität. Der Cheftrainer Jan Gorr war mit dem Einstieg in der letzten Saison sehr zufrieden. Die Ausbildung im athletischen Bereich (stabile Bewegungsabläufe in den Langhantelübungen und Schulung der Belastungsverträglichkeit) konnte abgeschlossen werden. In der 2.Liga weht auch im athletischen Sinn ein anderer Wind. Aus diesem Grund müssen die Inhalte gut geplant und durchdacht sein, damit neben dem präventiven Charakter dieses Trainings, auch entsprechende Leistungssteigerungen im Handballtraining umgesetzt werden.

2014-03-01 1Roman Böttcher verantwortlicher Trainer am Biathlon Stützpunkt in Südbaden freute sich riesig über die erkämpfte Bronzemedaille von Annika Knoll bei den Juniorenweltmeisterschaften in den USA im 7,5km Sprint. Martin Zawieja und Daniel Bukac betreuen den Stützpunkt bereits in der zweiten Saison. Die Anlaufzeit der ersten Saison war nötig, damit die Ausbildung und Belastungsverträglichkeit im Umgang mit der Langhantel sorgsam vorbereitet werden konnte. Die letzte athletische Analyse am Stützpunkt zeigte auf, dass die Kraftwerte deutlich verbessert wurden, die individuelle Feinabstimmung der Trainingsgruppe noch ausbaufähig ist. Somit stehen für die Athletikexperten weitere Aufgaben im Rahmen der nächsten Vorbereitung auf dem Programm. Man trifft sich im Mai am Skiinternat in Furtwangen und bespricht die abgelaufene Saison mit den Sportlern und Trainern. Das Einbeziehen der Sportler in die Trainingsanalyse ist übrigens ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit. Denn die Überzeugtheit der Sportler ist ein wichtiger Grant für eine erfolgreiche Umsetzung von Athletikkonzepten.