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Martin Zawieja von Langhantelathletik war als Referent zum Thema Krafttraining im Nachwuchsbereich – Risiken – Gefahren – Möglichkeiten eingeladen. Wolfgang Hartmann ehemals Mitarbeiter im Bundesinstitut für Sportwissenschaften hatte diese Veranstaltung mitorganisiert. Martin Zawieja und Wolfgang Hartmann arbeiteten gemeinsam in einer Kommission im Rahmen der Entwicklung von Nachwuchsleistungssportler. Das Buch, Kinder lernen Krafttraining, präsentierte die Basis für den Vortrag. Eingangs war dem Referenten das Verständnis für Anpassungsprozesse im Krafttraining sehr wichtig. Was soll im Nachwuchsbereich mit dem Krafttraining erreicht werden? Zum einen Gewebe stärken und zum anderen in den sensitiven Entwicklungsphasen das neuronale System zu verbessern. Immer wenn Kinder neue Bewegungen in der Athletik lernen, entwickelt sich der jungen Sportler. Tenor aus den Darstellungen von Martin Zawieja: man benötigt eine altersgerechte Verbesserung der Belastungsverträglichkeit durch Krafttraining, damit die Nachwuchssportler auf größere Aufgaben vorbereitet werden. Die Teilnehmer zeigten sich am Ende überzeugt, das Krafttraining für Kinder nicht schädlich, sondern leistungsoptimierend und präventiv wirkt.

Martin Zawieja Lehrwart Gewichtheben in Baden-Württemberg durfte zum Auftaktlehrgang in der Sportschule Ruit 23 Teilnehmer begrüßen. Interessante Themen wie der Regelkreis zur Fehlererkennung oder die unspezifische Entwicklung der Schnellkraft standen auf dem Programm. Neben den Gewichthebern aus den Vereinen gesellen sich immer mehr CrossFit Trainer und Trainer aus Sportarten dazu. Prominenteste Teilnehmerin war Dorothea Brandt, Olympiateilnehmerin 2016 im Schwimmen, die überzeugt ist, dass das Langhanteltraining ein wichtiger Input für die Sportart Schwimmen darstellt. Am Sonntag präsentierte Christian Hochgürtel, Sportwissenschaftler, verantwortlicher Fitnesstrainer am Golf Leistungszentrum in St. Leon Rot und Leichtathlet, als Spezialist für den Schnellkraftbereich, das gerade die Sportart Gewichtheben, als ausgewiesene Schnellkraftsportart, noch erhebliche Defizite in der Entwicklung von schnellen Bewegungen aufweist. Gerade Trainingsprogramme für den Nachwuchsbereich sollten in den Vereinen eine größere Rolle spielen. Alle Teilnehmer zeigten sich begeistert von der Qualität und Bandbreite der Ausbildung in Baden-Württemberg.

Martin Zawieja von Langhantelathletik hat in Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Fitness Trainer im Nachwuchsbereich, Kruno Banovcic das neue Langhantelscreening einem erfolgreichen Feldtest unterzogen und kann jetzt in den Nachwuchsleistungszentren des DFB eingesetzt werden. Hintergrund war eine einfache Bewertung der wichtigsten Langhantelübung für den Fußballbereich, zu etablieren. Das System ist sehr einfach und praktikabel gestaltet. Eine einfach mit Ankreuzen auszufüllende Liste mit den Hauptfehlern in den Bewegungsphasen ermöglicht eine optimale Trainingssteuerung im Langhanteltraining. Macht der Spieler einen roten Fehler, darf das Gewicht nicht gesteigert werden, weil eine mögliche Verletzungsgefahr besteht. Macht der Spieler einen gelben Fehler ist eine explosive Bewegungsausführung nicht möglich, hier werden bestimmte Hilfestellungen und Übungen zur Verbesserung angeboten. Macht der Spieler einen weißen Fehler handelt es sich um eine Korrektur die Beachtung finden muss, aber keine entscheidende Auswirkung auf eine explosive Bewegungsausführung hat. Die Teams und die Cheftrainer waren begeistert von der Praxisnähe und einfachen Umsetzung für alle Fitness Trainer in den DFB Leistungszentren. Unter dem wachsamen Auge des Hospitanten Miro Klose wurde am Abschlussabend von Martin Zawieja eine Videoauswertung für alle Teammitglieder durchgeführt, die neue Motivation und Aufgaben für das Heimtraining auf den Weg bringen soll.

2016-03-13 1In der vergangen C-Trainerausbildung hat Michel Fink erfolgreich seine C-Trainerprüfung mit dem Thema: Hybride Langhantelübungen abgelegt. Martin Zawieja und Christian Thomas von Langhantelathletik waren von der Prüfung sehr angetan, sodass wir eine weiter Zusammenarbeit intensivierten. In seinem Gewichteberverein Weightlifting Club Aarau haben wir 2016-03-13 6über zwei Tage jeweils den Startschuss für die Langhantelschule in der Schweiz gegeben. Bei einer Gruppengröße vom jeweils 15 Teilnehmern konnten wir intensiv an den individuellen Langhanteltechniken der Teilnehmer arbeiten. Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Basisübungen: Kreuzheben, Lastheben, Deadlift, Kniebeugen und den 2016-03-13 2Zug- und Druckbewegungen. Am Nachmittag ging es nach einer kleinen Stärkung intensiv an die Olympischen Hebetechniken Reißen, Umsetzen und Ausstoßen. Die Teilnehmer waren von der Methodik von Christian begeistert. Das beste Lernen ist durch die eigene Wahrnehmung. Man könnte dies auch in den Bereich der Sensomotorik zuordnen. Beispielsweis hat Christian eindrucksvoll gezeigt, was eine Veränderung der Schrittlänge von lediglich 1-2cm des vorderen Fußes bei Ausstoßen 2016-03-13 5für Auswirkungen beim Abbremsen und Arbeiten gegen die Hantel hat. Alle Teilnehmer haben sich noch die Inhalte zur Trainingsplanung gewünscht, die jedoch in den einzelnen Tagen den zeitlichen Rahmen gesprengt hätten. Nach Rücksprache mit Michel wird es ein reines Trainingsplanungswochenende in Theorie und Praxis am 05./06.11.2016 in den heiligen Hallen des Weightlifting Club Aarau geben.

Das diesjährige Sportphysiosymposium unter der Leitung von Gerald Mitterbauer von SPT-Education an der Universität Salzburg stand unter dem Thema: „Sensorimotor Control Training“. Neben zahlreichen Fachvorträgen sollte die Praxis nicht zu kurz kommen und für den Workshop: „Sensomotorik mit der Langhantel“ wurde Christian Thomas von Langhantelathletik eingeladen. Christian war über die sehr großen Resonanz seiner Workshops überrascht, weil alle drei Veranstaltungen mit 20 Teilnehmer ausgebucht waren. Aber was ist Sensomotorik mit der Langhantel? Sensomotorik hat immer etwas mit einer Rückmeldung in einer Bewegung zu tun. Im Langhanteltraining unterscheiden wir in der Sensomotorik drei große Bereiche. Der Erste ist das Erlernen von Bewegungen. Durch eine bewusst falsche und richtige Bewegungsausführung bekommt man sehr schnell eine Rückmeldung – „Wenn ich es richtig mache, ist es viel einfacher“. Der zweite Bereich ist das Kinderkrafttraining. Durch schwerere Bewegungsaufgaben werden zu Lasten eine Gewichtssteigerung neue Reize gesetzt. Ein klassisches Beispiel ist die Reißkniebeuge auf einer umgedrehten Bank. Bin ich mit dem Körper- und Besenstiel-/Hantelschwerpunkt nicht genau über der Bank, dann kann ich das Gleichgewicht auf der Bank nicht halten und muss von dieser absteigen. Der dritte Bereich ist der Training mit Fortgeschrittenen Sportler. Hier können einbeinige und einarmige Übung durchgeführt werden um neue Bewegungsaufgaben zu stellen. Ein Beispiel wäre ein einbeiniges Kreuzheben oder ein einarmiges Reißen mit einer Kurzhantel. Die Belastungen sind entsprechend reduziert.

2015-09-28 3Auslöser des Workshops war die Veröffentlichung im Premium Magazin des Racket Centers „Heben gehört zum Leben“ von Martin Zawieja von Langhantelathletik. In diesem Artikel wurde der enge Bezug des Langhanteltrainings zum Breitensport dargestellt. „Das Ziel ist es nicht, schwere Hanteln zu heben, sondern Befunde wie Osteoporose oder unspezifische Rückenschmerzen vorzubeugen“ so der Athletiktrainer im 2015-09-28 1DFB und in der Handball Bundesliga. Das Zentrum für aktive Prävention (ZAP) ist genau der richtige Partner für diese neue Initiative. Dem entsprechend war der Zulauf, die Veranstaltung war mit über 20 Teilnehmern ausgebucht. Neben einem kleinen theoretischen Input, wurde ein intensives Warmup in Form einer „Hantelgymnastik“ angeboten. Der Abschluss wurde dann im Trainingsraum absolviert. Martin Zawieja zeigte einen speziellen Übungskatalog für den Breitensport der alle wichtigen 2015-09-28 2Grundbewegungen und Stabilisatoren des Körpers nachhaltig verbessern wird. Der Anfang ist gemacht. Mit seiner Partnerin Rita Brandt, die den Ausdauerbereich und das funktionelle Training in diesem Fitnesskonzept abdecken wird, bietet Martin Zawieja ab sofort individuelles Personaltraining im Racket Center an.


Tobias Schuhmacher vom Mannheimer Ruderverein Amicitia und Christian Thomas von Langhantelathletik haben sich von zwei Jahren auf einer Weiterbildungsveranstaltung des Ruderverbandes in der Südbadischen Sportschule Steinbach kennen gelernt. Seit dem wird Christian  von Tobias in regelmäßigen Abständen für die Techniküberprüfung in den Langhantelübungen seiner Schützlinge eingesetzt. „Gerade in der Winterpause haben wir die Zeit um an der Technik der Langhantelübungen zu arbeiten und um neue Bewegungen zu erlernen. Dabei spielen die Lernübungen im Trainingsplan genauso eine wichtige Rolle wie die Trainingsübungen.“ so Schuhmacher. Diesen Winter gilt es neben der technischen Überprüfung des Standumsetzen das Standreißen als neue Übung zu integrieren. Nach den ersten zwei Trainingseinheiten sind schon erste Erfolg zu erkennen.