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2016-04-27 1

Martin Zawieja von Langhantelathletik und der Schweizer Mehrkampftrainer Adrian Rotenbühler, hatten die anspruchsvolle Aufgabe die motorischen Grundlagen Kraft und Schnelligkeit, in der Ausbildung zum Medical Athletik Coach (MAC), zusammen zufügen. Keine leichte Aufgabe, bedenkt man die große Bandbreite im Rahmen eines „funktionellen“ Krafttrainings. Die Teilnehmer zumeist Sportphysiotherapeuten zeigten sich begeistert von der Kooperation und der Verzahnung der Inhalte. Beide Referenten schafften es immer wieder, einen Bezug zur Kraft bzw. zur Schnelligkeit zu finden. Neben einer intensiven Praxisschulung der athletischen Grundbewegungen Sprint, Sprung und Wurf, wurde an den explosiven Kraftübungen aus dem Katalog der Muskelleistungsübungen gearbeitet. In den Theorieeinheiten, wurde neben den wichtigen Inputs der aus dem Bereich der Trainingswissenschaft und Muskelphysiologie, im Rahmen von Gruppenarbeiten, sportartspezifische Trainingsmodelle für die Bereiche Kraft und Schnelligkeit aufgebaut. Gerade die Fragen der Effizienz und Ökonomie des athletischen Trainings, wurden intensiv diskutiert. Wie viel explosive Kraft braucht eine Spielsportart, oder auf welchem Niveau müssen Spielsportarten eine Lauf- oder Sprungschule absolvieren?

 

Aber was macht der Golfer eigentlich in der Winterpause???

Martin Zawieja neben Fabian Bünker, Veranstalter des 1.Fitness Golf Summits vom 06.-07.02.2016 im Lindner Hotel in Frankfurt, ist sehr zufrieden mit den Anmeldezahlen. Weniger als 20 Restplätze stehen noch zur Verfügung. Wer noch dabei sein möchte, sollte sich beeilen und noch eine Mail an info@golf-fitness-summit.de senden.

Martin Zawieja, Athletiktrainer des DFB und der Handball Bundesliga, umtreibt derzeit ein weiteres Problem. Alle Golfer sind derzeit in der Winterpause und das Interesse an Fitness Training steigt. Wie kann ich meine persönliche Leistungsfähigkeit steigern, für einen optimalen Start in die neue Saison. Das hat Martin zum Anlass genommen, die neue Zusammenarbeit mit dem Golf Club Heidelberg-Lobenfeld einmal vorzustellen.

2016-01-11 1

Mit James Taylor dem Golf Pro vor Ort im Golf Club Heidelberg-Lobenfeld, verbindet Martin Zawieja bereits eine langjährige Kooperation. Als ehemaliger Kollege von Fabian Bünker in St. Leon Rot, hat sich James in Lobenfeld, das fitnessbegleitende Training als wichtigen Bestandteil des gesamten Trainingskonzeptes in „seinem“ Club auf die Fahne geschrieben. Das Athletik Projekt mit der 1. Damen- und AK18 Mädchenmannschaft, ist bereits auf den Weg gebracht. Gestützt von der Universität Heidelberg, mit Daniel Bukac als verantwortlicher Wissenschaftler, werden die Entwicklungen der Kraftfähigkeiten über den Winter in Bezug auf die Golfleistung (Schlägerkopfgeschwindigkeit) getestet. Wer James Taylor kennt, weiß, die nächste Aktion ließ nicht lange auf sich warten. Kurzerhand organisierte er gemeinsam mit dem Präsidenten Dr. Joachim Hinz ein Wintervortrag im Golf Club Heidelberg-Lobenfeld mit dem Thema, „funktionelles Training für den Golfsport“. Diese Veranstaltung brachte eine nicht zu erwartende Resonanz. Themen wie:

  • Effizienz im Fitnesstraining
  • Kurz- und langfristige Anpassungen im Trainingsprozess
  • Individuelle Reizsetzungen
  • Belastung und Beanspruchung

brachten so viele Nachfragen, dass sich James Taylor und Martin Zawieja aufgefordert gefühlt haben, jetzt tätig zu werden.

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Die Basis wurde bereits vor ein paar Jahren in der Zusammenarbeit mit Fabian Bünker und Christian Marysko in St. Leon Rot gelegt. Weiter entwickelt hat Martin Zawieja diese Ansätze unter anderem in seinem Buchprojekt Leistungsreserve Athletiktraining, das Anfang 2016 auf dem Markt erscheinen wird. In diesem Buch wir der Grundsatz beschrieben:

….von der Diagnose in die Planung in das Training….

Genau nach diesem Prinzip soll das Fitness Konzept im Golf Club Heidelberg- Lobenfeld ausgelegt werden. Der ehemalige Bundetrainer hat dazu eigens einen eigenen Kraft- Mobilitäts- und Stabilitätstest entwickelt. James Taylor hat sein wachsames Auge darauf geworfen und mit dem Kommentar belegt, „eine gute Auswahl, die einerseits einen hohen Bezug zur Sportart Golf darstellt und andererseits von jedem Spieler auf jeder Ausbildungsstufe durchzuführen“.

Auszüge aus dem Beweglichkeits- und Stabilitätstest

Abbildung 1

Skalierung:

Saklierung 1

Bewertung der Beweglichkeits- und Stabilisationsübungen:

tabelle

Auszüge aus dem Krafttest

tabelle 2

Skalierung:

tabelle 3

Auf dieser Basis erstellt der Athletik- und Fitnesstrainer den Trainingsplan. Hier ist ein besonderes Augenmaß erforderlich. Der Vorschlag von Martin Zawieja, kurze und effiziente Einheiten die möglicherweise der muskulären Voraktivierung dienen kommen dem interessierten Freizeitgolfer am nächsten. Die Idee ein 30 minütiges Training als muskuläre Voraktivierung für die nachfolgende Golfstunde anzubieten, unterstreicht die Effizienz des Trainings. Die Grundlage des Trainings basiert auf die Verbesserung der Grundbewegungsmuster (Beugen-Strecken-Rotieren-Ziehen-Drücken) und nicht auf eine Bewegungssimulation der Golfbewegung. Aber mit welchem Trainingsgerät kann ich diese Bewegungsmuster verbessern? Die Golfbewegung erfordert neben einer präzisen Bewegung auch eine enorme Stabilisation. Diese Stabilisation erreiche ich nur mit „freien“ Widerständen, also nicht geführt an einer Trainingsmaschine. Auf der Suche nach dem geeigneten Trainingsgerät ist das Team Taylor/Zawieja fündig geworden. Klassisch betrachtet wäre die Langhantel das optimale Trainingsgerät. Leider „schreckt“ dieses Trainingsgerät durch den Nimbus der Verletzungsgefahr häufig ab. Mit dem Gymstick kann man sehr gut Trainingsübungen mit Langhantel nachstellen und man hat auf Basisniveau einen echten Trainingsreiz zu verzeichnen. Ein weiterer positiver Effekt ist die Mobilität und Einsatzfähigkeit dieses Trainingsgeräts. Bereits im Leistungssport hat sich dieser Stab mit Widerständen an den Seiten, bei Sportarten wie Biathlon oder Badminton bewährt. Nachfolgend ein kleiner Auszug aus dem Übungskatalog / Trainingsplan des Golf Club Heidelberg-Lobenfeld:

TP

Weitere Infos unter info@langhantelathletik.de oder direkt bei:

Martin Zawieja

martin@langhantelathletik.de

2015-07-13 1

Auf Einladung des verantwortlichen Leiters des Nachwuchsleistungszentrums des Karlsruher SC, Ede Becker, hatte Martin Zawieja die Möglichkeit bekommen, das DFB Langhantelkonzept 2.0 vorzustellen. Alle Fitness- und Cheftrainer zeigten sich beeindruckt und überzeugt von diesem individuellen Tool zur athletischen Entwicklung von Nachwuchskickern. In seinem Vortrag verwies Martin Zawieja nochmals auf die Langfristig- und Nachhaltigkeit dieses Konzeptes. Eine optimale Leistungsentwicklung ist nur dann zu erwarten, wenn alle Nachwuchsmannschaften durchgängig dieses Konzept umsetzen. Das bedarf allerdings einer Überzeugung aller Cheftrainer in den Altersstufen und entsprechende infrastrukturelle Maßnahmen. Nur wer den Ausbildungs- und Entwicklungsweg mit der Langhantel durchlässig absolviert erntet im Profibereich die „Früchte“. Welche Früchte? Die Langhantel schießt doch keine Tore. Sicher nicht, macht aber eine optimale Verletzungsprävention und verbessert die Sprint- und Sprungkraftfähigkeit des Fußballers nachhaltig und effektiv. Effektiv bedeutet in diesem Zusammenhang, in kleinen Zeiteinheiten (maximal 30min.) ein qualitativ hochwertiges Training anzubieten.