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Christian Thomas und Martin Zawieja waren wieder einmal im schweizerischen Magglingen als verantwortliche Referenten gefordert. Kindertraining war diesmal der inhaltliche Schwerpunkt und der Wettkampf als Eigenerfahrung, stellte die Teilnehmer vor großen Aufgaben, die mit Bravour gelöst wurden. Ein weiteres Highlight war die Präsentation von jungen Damen aus dem Nationalen Fußball Leistungszentrum in Biel. Das Erlernen des Reißens stand auf der Tagesordnung und sollte im Rahmen des Lernphasenmodells den Fußballerinen der Jahrgänge 2001 und 2002 näher gebracht werden. Diese praxisnahe Lehrbefähigung wurde von Christian und Martin als Supervisor mit Argusaugen begleitet. Die anschließende Auswertung brachte dann die entsprechenden Erkenntnisse für das zukünftige Training mit eigenen Sportlern an der Langhantel. Die Damenmannschaft zeigte sich abschließend begeistert über einen Trainingsinput „ohne Ball“ und die kreativen Langhanteltrainer, die es immer wieder verstanden hatten mit kleinen Motivationshinweisen und Tipps den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.

Chris Köhn, Boxowner der Lippstädter CrossFit Box Kohini, war bereits Teilnehmer bei den Kollegen in der Paderborn Box. Die Qualität und der Zugang zu den Teilnehmern überzeugten Ihn sehr, dass er kurzerhand eine eigene Veranstaltung in Lippstadt auf den Weg gebracht hatte. Neben Teilnehmern aus anderen Tätigkeitsbereichen, wie Physiotherapeuten oder Ausdauersportler waren überraschend viele Pärchen vertreten. Die von Langhantelathletik spontan ins Leben gerufene Aktion der Freundschaftswerbung, zeigte deutlich Wirkung. Mit 4 Pärchen waren bereits 50% der Teilnehmer abgedeckt. Der Anreiz, die Hälfte der Teilnahmegebühr erstattet zu bekommen, ließen einige Partner zumeist weiblich, kurzfristig überzeugen, an der Basic Langhantelathletik-Schule teilzunehmen. Eine Frau kommentierte die Veranstaltung mit den Worten, „ die positiven Motive der Referenten für das korrekte Erlernen der Hebetechniken, haben mich total begeistert“. Genau das stellt die Stärke von Langhantelathletik dar, alle Teilnehmer am individuellen Leistungsstand abzuholen und neben Verbesserungen vor Ort auch die nötigen Hinweise für das tägliche Training mitzunehmen. Das ruft eine baldige Fortsetzung auf den Plan.

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Die Deutsche Eisschnelllauf Gemeinschaft – DESG hat in Erfurt ein großes Nachwuchssymposium für ihre Trainer aus dem Eisschnelllauf und Short Track organisiert. 2016-09-27-2Ein Themenschwerpunkt dieser Fortbildung mit über 60 Teilnehmern war das Erlernen der Langhantelübungen über die Altersstrukturen. Hierfür wurde Christian Thomas von Matthias Kulik (Leistungssportreferent) und Jürgen Wolf (Bundeslehrwart) geladen. Die Grundlage des Referates von Christian war der Langfristige Leistungsaufbau. Über die Etappen des Erlernens 2016-09-27-3der Langhanteltechniken mit dem Lernphasenmodell und den Trainingsmitteln Besenstiel, Gymstick und Langhantel bis zum Ausprägen der Hebeübungen konnte das vielfältige Spektrum aufgezeigt werden. Der Vortrag hat ohne vorherige Absprache perfekt in den Gesamtkonzerns der Veranstaltung gepasst, der mit drei Sätzen sehr gut zusammengefasst werden kann.

1.) Frühzeitig beginnen Techniken zu Erlernen

2.) Die Qualität der Bewegung steht vor zu frühen und hohen Belastungen

3.) EMTL – „Einfach mal trainieren lassen“ und nicht zu früh in sportartspezifischen Trainingsmethoden trainieren.

Der Vortag hat genau die Problemfelder beim Erlernen der Langhanteltechniken aufgezeigt, die aktuell sind und die DESG überlegt das Lernphasenmodell in ihre Rahmentrainingskonzeption integrieren.

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Dominik Ludwig, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sportfakultät an der Universität Passau staunte nicht schlecht, wie schnell das Langhantelseminar von Langhantelathletik ausgebucht war. Dominik, selbst Teilnehmer beim Dreitagesseminar „Langhanteltraining lernen und planen“ von Langhantelathletik, war überzeugt von der Qualität der Fortbildungen und stellte kurzerhand eine Zusammenarbeit auf die Beine. Das Auftaktseminar „funktionelles Langhanteltraining“ war nicht nur für bayerische Kraftsportfreunde interessant, Martin Zawieja von Langhantelathletik zählte auch 6 Teilnehmer aus dem benachbarten Österreich. Mit der Unterstützung von Jürgen Hofmann wurde die Gruppe in eine Anfänger- und eine fortgeschrittenen Gruppe aufgeteilt. Schwerpunkthemen waren, die Basisübungen: Kniebeuge, Kraftdrücken, Reißkniebeuge und die komplexe Langhanteltechnik des Stoßens sowie die Trainingsmethodik. Am Ende waren sich Alle einig, die Zeit war viel zu knapp und eine Fortsetzung ist bereits für den Herbst geplant.

Erstmalig in 2016 präsentierten Christian Thomas und Martin Zawieja von Langhantelathletik den neuen Langhanteltrainer zertifiziert von der Trainerakademie (TAK) des DOSB. „Die neue Struktur stellt sich schlanker und effizienter nach den Bedürfnissen der Teilnehmer ausgerichtet, dar“ so der Verantwortliche von der TAK, Frank Wieneke. Statt fünf Module werden jetzt drei Module angeboten, die sich ausschließlich auf die Schwerpunkte Erlernen, Anwenden und Vertiefen der Langhantelübungen beziehen. Weiterer Schwerpunkt der Ausbildung ist die Integration in den Trainingsprozess der Sportarten. Das dreitägige Auftaktseminar 2016-04-24 2wurde unter optimalen Bedingungen im Leistungszentrum der Gewichtheber in Forst durchgeführt. Die Teilnehmer aus den Sportarten Fußball, Handball, Schwimmen, Basketball, Rudern, Judo und Triathlon wurden intensiv in den Lernphasen des Langhanteltrainings geschult. Wie immer bei Langhantelathletik, stand die Praxis im Vordergrund. Die Biomechanik und das wichtige theoretische Wissen wurde in kleinen Einheiten hinzugefügt. Das nächste Seminar in 4 Wochen wird zeigen, wie sehr die Teilnehmer Ihr Wissen im Umgang mit der Langhantel verinnerlicht haben.

Umsetzen mit leichtem Ausfallschritt

Kürzlich hatte ich einen anderen Trainer bei mir im Training und es kam eine Frage auf, bei der ich dich gerne um eure Meinung bitte. Er habe einige Athleten, die beim Umsetzen in Rücklage geraten. Deshalb lässt er die Athleten die Füße beim Umgruppieren in einen leichten Ausfallschritt stellen. Diese Position sei stabiler und die Athleten haben so keine Rücklage mehr. Meine Überlegungen sind, dass das hintere Bein fast im 90 Grad Winkel steht bei einem Ausfallschritt und so eine hohe Belastung auf die Patellarsehne entstehen kann und somit das Gewicht nicht in einer optimalen Position abgebremst werden kann.

Die Stellungnahme von Langhantelathletik

Die Rückenlage beim Abbremsen der Hantel ist ursächlich auf eine falsche Bewegungsvorstellung in der Phase des Umgruppierens zurück zu führen. Das bedeutet, der Sportler führt seinen Oberkörper nach der maximalen Überstreckung nicht zurück in eine Oberkörpervorlage und schiebt in der Bremsphase die Knie aktiv nach vorne. Eine korrekte Ansprache und ein üben der Teilbewegung lässt diesen Fehler in kurzer Zeit revidieren. Folgende  Hinweise werden den Fehler korrigieren:

  • Nach der Körperstreckung das Gesäß aktiv nach hinten schieben
  • Mit einer leeren Hantelstange, Hantel in Brusthöhe und aktives Umgruppieren üben. Eigene Ansage….Oberkörper nach vorn, Gesäß nach hinten.

Falsch

umsetzen ausfall rücklage falsch

Richtig

umsetzen ausfall rücklage richtig

Mehr Informationen könnt ihr bei unserem Kompaktseminar am 10.-12.06.2016 erfahren.
Erlenen und Planenj

2016-04-03 1Das erste von Langhantelathletik organisierte Tagesseminar zum Thema: Trainingsplanung war ein voller Erfolg. Mit einer Gruppengröße von 11 Teilnehmer konnten wir intensiv in die Trainingsplanung und -Steuerung des Langhanteltrainings in den verschieden Sportart einsteigen. Der Vormittag stand im Zeichen einer kurzen 2016-04-03 2Wiederholung der wichtigsten Belastungskomponenten sowie der verschieden Trainingsmethoden, die im Langhanteltraining möglich sind. Nach dem Mittagessen ging es in die Praxis um einen besseren Bezug  zu den zum Teil neuen Methoden, wie Cluster- und Kontrast-/Komplextraining zu bekommen. Der planungsintensive Tag wurde durch 2016-04-03 3die Präsentation von evaluierten Saison- und Wettkampfplanungen von Martin Zawieja und Christian Thomas aus den verschieden Sportarten abgerundet. Das Statement eines Teilnehmer fast unser Tagesseminar mit den Worten besten zusammen. „Ich bin sehr überrascht, dass ihr keine Geheimnisse habt. Ihr seid wie ein offenes Buch. Man muss nur darin lesen!“

Das nächste Langhantelathletik-Seminar ist am 10.-12.06.2016 mit dem Thema: Langhanteltraining Erlernen, Korrigieren und Planen. Die Anmeldung zum Frühbucherrabatt laufen diese Woche aus. Nutz die letzte Möglichkeit euch einen Platz zu reservieren. Anmeldung unter: info@langhantelathletik.de

Das Modul 4 der Langhanteltrainerausbildung am Bundesamt für Sport im schweizerischen Magglingen stand ganz im Zeichen einer „real Life“ Ausbildung 2016-03-15 5mit Sportstudenten der Universität Bern. Über 30 motivierte Studenten ließen sich von den „angehenden“ Langhanteltrainern intensiv unter der Aufgabenstellung, Erlernen des Standreißens, ausbilden. Christian Thomas und Martin Zawieja waren positiv überrascht, dass nur 10% Langhantelerfahrungen mitbrachten und nach zweistündiger Ausbildung mehr als nur die Grobform im Standreißen auf den 2016-03-15 4Weg gebracht hatten. Hintergrund war der intensive Einsatz der Hilfsmittel und des Lernphasenmodells. „Das war ein echter Prüfstand auf dem Weg zum Langhanteltrainer“, so einer der Teilnehmer. Ein weiteres Highlight des Moduls war die Durchführung der 4.Swiss Open im Gewichtheben. Auch hier zeigten sich die Teilnehmer überrascht über die eigene Einschätzung der Leistungsfähigkeit. „Können wir 2016-03-15 2diesen Wettkampf noch einmal machen“ war die geschlossene Forderung der Teilnehmer, viele Langhanteltrainer unterschätzten Ihre Möglichkeiten und hätten gerne das eine oder andere Kilo mehr gehoben. Aber genau das war die Zielstellung von Christian und Martin in Hinblick auf den Einsatz eines Gewichtheberwettkampfes im Rahmen der Ausbildung zum Langhanteltrainer sein.

Letztes Jahr im Oktober ist Mama Swetlana Konov durch Irmelin B. Otten (Präsidentin des Europäischen Schnelllaufkomitees C.E.C.) zu Christian Thomas von Langhantelathletik gekommen und sagte zu ihm: „Meine Tochter macht Eiskunstlauf und braucht mehr Kraft in den Beinen, die sie für ihre Sprungkraft benötigt“. Bis dahin wusste Christian noch nicht was ihn erwartet. Als die erste Trainingseinheit anstand, kam die kleine Überraschung. Michelle Konov ist zwölf Jahre jung und wiegt ganze 28,5kg. In den ersten Einheiten ging es darum die Langhanteltechniken wie Umsetzen, Standstoßen, sowie die Reißkniebeugen, Kniebeuge und die Zugbewegungen zu erlernen.

Durch ihr sehr gutes Körpergefühl konnte Michelle die Übungen schnell beherrschen, sodass wir beginnen konnten mit leichten Zusatzlasten zu arbeiten. Zur Überraschung von Mama Swetlana und Eiskunstlauftrainer Peter Sczpa hat sich das Langhanteltraining durch das Erlernen der neuen Bewegung auch auf dem Eis zeitnah bemerkbar gemacht. Dabei benutzten wir die Reißkniebeuge als Stabilitätsübung, die Schnellkräftigen Übungen Umsetzen und Standstoßen zur Kraftentwicklung und die Kombinationen von „Lastheben“ und spezifischen Sprüngen als Voraktivierung mit Übertrag um die Nähe zur Sportart herzustellen. Ein sehr schönes Ergebnis der letzten Wochen Training ist, dass Michelle mit ihren jungen 12 Jahren Bundeskader geworden ist. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Spaß beim fleißigen trainieren.

Das letzte Langhantelkompaktseminar von Martin Zawieja und Christian Thomas in diesem Jahr war mit Schweizer Beteiligung international aufgestellt. Die sehr guten Rahmenbedingungen in Forst haben wieder einmal optimale Voraussetzungen geboten. Robert Firnkes mit seinem Leistungszentrum war wieder einmal ein perfekter Gastgeber. Die Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet hatten ein sehr gutes Eingangsniveau, so dass Christian Thomas nach einer kleinen Einführung, in der „Tiefe“ der Langhanteltechniken mit den Teilnehmern arbeiten konnte. Der letzte Tag war für alle Langhantelfreunde nochmal ein „Leckerbissen“ in Sachen Trainingsplanung. Akribisch aufgearbeitet hat Martin Zawieja die Entwicklung der Maximalkraft im Langhanteltraining dargestellt, die dankend angenommen und mit vielen Detailfragen und Diskussionen versehen wurde. Jeder Teilnehmer konnte mit genügend individuellem Input für sein persönliches Training bzw. für die eigene Trainingsgruppe verabschiedet werden.