Archives For Koordination

Zum ersten Mal wurde in Paderborn die neue Struktur der Langhantelathletik-Schule Basic erfolgreich getestet und umgesetzt. Die zu schulenden Übungen haben sich im Grundsatz nicht geändert. Martin Zawieja und Christian Thomas von Langhantelathletik haben die Struktur der Stunden dahin gehend modifiziert, dass die Teilnehmer den Verlauf des Tages bestimmen. Über die Kniebeuge hinten und Reißkniebeuge hat sich Christian ein Bild von den Voraussetzungen machen könne, die die Teilnehmer am Mobilität und Koordination mitbringen. Hätten vor allem in der Mobilität Reserven bestanden, wäre die Langhantelathletik-Schule im klassischen Sinn abgelaufen, dass am Vormittag die Basis- und am Nachmittag die olympischen Langhantelübungen geschult worden wären. Doch die Teilnehmer zeigten, dass sie alle Voraussetzungen für die neue Struktur mitbringen. So konnte am Vormittag direkt mit der Schulung des Reißens begonnen und am Nachmittag mit dem Umsetzen und Ausstoßen fortgesetzt werden.

2016-11-21-1Im Deutschen Rollsport- und Inline Verband haben Manfred Disser und Christian Thomas von Langhantelathletik mit der Sportkommission vor drei Jahren den DRIV Athletiktest für Rollkunstlauf entwickelt, der in diesem Jahr zum dritten Mal stattgefunden hat. Ziel ist es die allgemeine und spezifische athletische Form der Kaderathleten/innen im Rollkunstlaufsport zu dokumentieren und jedem/jeder Sportler/in eine Trainingsempfehlung für sein/ihr Wintertraining in Vorbereitung auf die Saison 2017 zu geben. Der Athletiktest ist auch dahin gehen entwickelt worden, weil im 2016-11-21-2DRIV erkannt worden ist, dass neben der spezifischen Ausbildung die allgemeine athletische Form eine immer größere Rolle spielt. Der Test ist in 5 große Kategorien mit unterschiedlichen Testübungen aufgeteilt. Nach einer ersten Analyse ist erfreulich, dass sich der Durchschnitt über alle Kategorien wieder gesteigert hat, vor allem im Bereich: Sprungkraft und 2016-11-21-3Schnelligkeit, sowie in Kraft und Stabilität. Entwicklungspotential ist jedoch im Testblock der Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer zu erkennen. Ein ganz großes Danke schön geht an alle Helfer die uns tatkräftig an den zwei Testtagen unterstütz haben.

2016-11-05-1Langhantelathletik hat bereits im Winter 2015 im Auftrag des Golfclubs Heidelberg Lobenfeld erfolgreich das athletische Training durchgeführt. Zum Auftakt absolvierte die Damenmannschaft einen Leistungstest auf der Basis von Kraft, Schnelligkeit  und Koordination. Der Test soll einen Ist-Zustand der atlethischen Fähigkeiten und Fertigkeiten beschreiben. Das Training wird begleitet von Rita Brandt von Langhantelathletik. Neben einem Trainingsplan wird einmal pro Woche gemeinsam unter Anleitung Kraft Training mit der Mannschaft durchgeführt. Alle sind jetzt schon gespannt auf den nächsten Leistungstest Ende Februar.

2014-06-11 3Am vergangen Pfingstwochenende hat die internationale Rollsportwoche der Rollkunstläufer im Olympia Eissport Zentrum in Garmisch-Partenkirchen stattgefunden. Zu diesem Event sind mehr als 300 Sportler aus Pflicht-, Kür- und Paarlauf sowie Paar- und Solotanz angereist. Neben der Weiterentwicklung und Verbesserung der spezifischen Laufelemente war das Athletiktraining ein weiterer Schwerpunkt. Dies haben Manuela Mähner von der RRV Eppingen e.V. und Christian Thomas von2014-06-11 2 Langhantelathletik.de organisiert und mit den Sportlern durch geführt. Die verschieden Anforderungsprofile und das große Altersspektrum stellte die zwei Konditionstrainer vor eine große Aufgaben, welche sie mit Bravour gemeistert haben. Für eine spielerische Basis- und Kraftaus-bildung haben die zwei Athletiktrainer auf Übungen aus dem „Tieralphabet“ sowie auf Element aus dem Ringen und Raufen zurückgegriffen. Für eine metabolische Belastung ist das Minutentraining in abgewandelter Form zum Einsatz gekommen,2014-06-11 1 beim dem einige Athleten Reserven in ihrer Energiebereitstellung erkannt haben. Das Koordinations- und Gleichgewichtstraining wurde auf der Slackline durchgeführt, was die Sportler als willkommene Abwechslung begrüßt haben. Um jedoch das Krafttraining (Erhaltungstraining) auf Lehrgängen und auf Reise fortführen zu können bzw. um eine Basiskraft mit geringem Widerstand aufzubauen ist der Gymstick mit seinem vielfältigem Einsatz zur Anwendung gekommen.

Neben den allgemeinen Athletikeinheiten hat Christian Thomas mit den Kadersportlern über das Lernphasenmodell und Ausbildung an der Langhantel weiter fortgeführt bzw. die Lernstufen der Fortgeschrittenen Athleten abgeschlossen. Die Ausbildung an den Langhantel unter zur Hilfenahme des Gymsticks hat sich bewahrheitet und zeigt sich in einer sehr guten Bewegungsqualität der Langhantelübungen.

2014-03-31 2Am 29./30.03.2014 hat in Ober-Ramstadt ein Kaderlehrgang des Deutschen Rollsport und Inline –Verbandes mit dem Schwerpunkt: „Koordination im Elementarbereich Slackline“ stattgefunden. Für diesen Part wurde Christian Thomas von langhantelathletik.de als Unterstützung eingeladen.

2014-03-31 3Zur Erklärung der Slackline. Einfach ausgedrückt ist sie ein Spanngurt, welcher zwischen zwei stabilen fixen Punkten (meist Bäumen) befestigt wird. Auf der Slackline können einfache Balanceübungen, wie Stehen, Gehen und Drehungen bis hin zu komplexen Sprüngen, wie Schrauben und Salti gemacht werden.

2014-03-31 1Durch ihre ungewohnte Beanspruchung können in der Anfangsphase neue Reize gesetzt werden, welche sich in der Sportartspezifik durch eine verbesserte Körperspannung bemerkbar machen. Der Effekt verpufft jedoch relativ schnell, weil sich der Lernerfolg in der Regel zügig einstellt. Die Slackline ist ein alternatives und spaßbetontes Trainingsmittel, welches sich für eine abwechslungsreiche Trainings- und Lehrgangsgestaltung anbiete.

2014-02-02 1Auf Einladung der Handball Bundesliga (HBL) haben sich erstmals Bundesliga-Athletiktrainer, unter der Leistung von Martin Zawieja von langhantelathletik.de, bezüglich eines Erfahrungsaustausches getroffen. Athletiktrainer von den Füchsen Berlin, Bergischen HC, TBV Lemgo, HSG Wetzlar und dem TSV Burgdorf zeigten sich sehr motiviert und wollen in Zukunft bezüglich der inhaltliche Gestaltung des athletischen Trainings in der Bundesliga, miteinander kooperieren. Anstoß dazu kam vom Athletiktrainer der A-Nationalmannschaft, Martin Zawieja, der genau erkannt hat, dass eine gemeinsame Grundstrategie eine erfolgreiche Arbeit in der Nationalmannschaft und der Bundesliga zulässt. Hier ist kein „Einheitsbrei“ für alle Spieler gefordert. Die gemeinsam diskutierten Schwerpunktsetzungen der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten, werden immer vor Ort durch den Athletiktrainer der Bundesligamannschaft individuell gesteuert. Nach zwei Stunden intensiven Meinungsaustausch herrschte Einigkeit, dass ein weiteres Treffen mit noch mehr Mitstreitern aus der Bundesliga wünschenswert ist.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAVergangenes Wochenende hat die A/B-Traineraus- und Weiterbildung im Kanu-Slalom unter der Leitung von Karin Ebus, Referentin Ausbildung, mit Christian Thomas als Referent von langhantelathletik.de in Duisburg stattgefunden. Der Sonntagvormittag war der theoretischen und praktischen Einführung des Langhanteltrainings gewidmet. Bevor im Kraftraum die Langhanteln bewegt wurden, gab es im Seminarraum eine klar Abgrenzung der Vor- und Nachteile des Hanteltrainings gegenüber anderen Trainingsmitteln, sowie die Präsentation des Lernphasenmodells. Man ist zu einem gemeinsamen Konsens gekommen, das die Vorteile , im Sinne von inter- und intramuskulären Koordination, Ökonomie, Variabilität und Komplexität, klar überwiegen. Das zutreffenste Zitat eines Teilnehmers war: „ Im Laufe meines Trainerberufes habe ich immer wieder neue Trainingsmittel kennen lernen dürfen, die immer als das non plus ultra dargestellt wurden. Sie waren meistens für ein halbes Jahr aktuell, danach hat man nie wieder etwas davon gehört und alle sind zum Training mit der Langhantel zurückgekehrt, weil es einfach das Effektivste ist.“

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIn der anschließenden Praxis sind die Übungen aus dem Lernphasenmodell mit den qualitativen Schwerpunkten besprochen und trainiert worden. Zur Überraschung des Referenten Christian Thomas haben es sich die alteingesessen Trainer, die zum Teil das 70. Lebensjahr überschritten haben, nicht nehmen lassen die Übungen selbst auszuprobieren und neue Bewegungserfahrungen zu sammeln.

Athletische Fähigkeiten und Fertigkeiten (Rangliste)
Trainingsinhalte
Zielstellung
Sprint/Sprung/Wurf  Fokussierung auf spezifische Übungsformen, mit dem Schwerpunkt auf die Ausprägung der Intensitäts-gestaltung (95+) Ausprägung der Zielbewegung auf höchstem Qualitäts- und Quantitätsniveau. Bedeutet, variable Verfügbarkeit über die gesamte Spielzeit
Handballtrainer und Athletiktrainer in der Halle. Bevorzugt vor dem Mannschaftstraining
Beispiel Springen: DVZ-Sprünge, Sprünge mit Zusatzlast
Muskel Kraft 

Bedeutet, alle Kraftübungen ohne Ansprüche auf die Bewegungs-geschwindigkeit

Integration von IK-Training. Breit ausgebildetes Niveau der Kraftfähigkeit in allen Laststufen, für hohe Übertragleistungen
Zyklisierung und Planung der unterschiedlichen Kraftfähigkeiten (Maximalkraft / Schnellkraft / Reaktivkraft) Positionsbezogen Fokussierung auf die gewünschten Kraftanforderungen. Beispiel:
Individuell positionsbezogenes Aufbautraining Außen –hohe relative Muskelkraft / Kreisläufer-mittlere relative Muskelkraft, dafür mehr Masse
Wertetabelle(3RPM)  für Haupttrainingsübungen
Muskel Leistung 

Bedeutet, alle Kraftübungen mit Ansprüche auf die Bewegungs-geschwindigkeit

Schwerpunktsetzung mit der Langhantel intensitätsorientiert Hohe Muskelleistung auf allen Spielpositionen
Reißen, Umsetzen,  Ausstoßen, Zusatzübungen möglich (Kurzhantelstoßen, Kettle-bell) Zielrichtung  90-120% des Körpergewichtes in der optimalen Technik, als 3er Bestwert.
Koordination Training von stabilen Fertigkeiten unter erschwerten* Bedingungen (Kombinationsübungen), spezifisch mit Ball und unspezifisch ohne Ball (Koordinationsleiter)* Präzision, Zeitdruck, Umgebung, Belastung, Komplexität Sehr hohes Niveau einer präzisen Bewegungsausführung bei hochintensiven Bewegungen unter sportartspezifischem Timing (zeitlich und räumlich)
Beweglichkeit Statische und dynamische Beweglichkeitsübungen (spezifische Bewegungsamplituden) mit ausgesuchtem und individuellem Übungskatalog (in Zusammenarbeit mit dem Physiotherapeuten, falls vorhanden) Das Stabilisieren der optimalen Beweglichkeit für technisch hochwertige Bewegungsausführungen im Handball.
Schutz von passiven Strukturen durch dehnfähige Muskulatur, die in einem großen Winkelbereich Kraft entwickeln kann.
Beweglichkeit als Kombination aus Mobilisation und Stabilisation, Ziel: optimale Ausprägung – d.h.: erhalten „trotz“ Kraftzuwachs und Muskelmasse
spezielle Stabilität Ausgesuchte und spezifische Stabilitätsübungen mit angemessenem Schwierigkeitsgrad. Stützübungen mit verschiedenen Varianten, Partnerübungen) Angemessene Rumpf- Beinachsen- und Schulterstabilität
Gute Ausprägung der spezifischen Stabilität,als Leistungsfaktor in der Abwehr oder für den Kreisläufer, trotz steigender Kraftwerte und Muskelmasse
FMS Test mindestens 18 Punkte von 21.
Energiebereitstellung / Regeneration und Ausdauer 2x pro Woche handballspezifisches Ausdauertraining (höhere Herzfrequenz, an der anaeroben Schwelle, etwa 30min.). Das bedeutet, schwerpunktmäßig 1x Grundlagenausdauer (intensive Dauermethode) und 1x anaerobe Ausdauer (hochintensives Intervalltraining) in Abstimmung mit dem Handballtraining (auch in der Handballeinheit). Vor der Saison Mindestanforderung. In der Saison 1x als regenerativer Dauerlauf. Ausprägung eines hohen Niveaus auf breiter Basis in der Energiebereitstellung
Förderung der Regeneration