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Christian Thomas und Martin Zawieja von Langhantelathletik hatten im Rahmen des 2.Kraftmoduls die Aufgabe aufbauend auf das 1.Seminar tiefer in die Materie des Krafttrainings einzusteigen. Nicht nur die renommierten ehemaligen Weltklasseathleten wie Jens Filbrich, Axel Teichmann oder Andi Langenhan bestimmten das Bild dieser intensiven Ausbildung, sondern das gesamte Leistungsniveau des gesamten Teilnehmerfeldes. Neben der Diagnostik der Muskelkraft- und Muskelleistung standen Periodisierung und Einordnung des Krafttrainings in den Trainingsprozess auf der Tagesordnung. Keine leichte Aufgabe für die Referenten wenn man bedenkt, dass die angehenden Diplomtrainer bereits in wichtigen Trainerpositionen des Verbandes verankert sind und bereits über einen guten Kenntnisstand verfügen. Die spannende Aufgabe an dieser Stelle, neue Impulse zu setzen. Neben bei bemerkt, Andi Langenhan einer der erfolgreichsten Rodler Deutschlands traf seinen alten Schulkollegen Christian Thomas aus dem Sportinternat in Oberhof. Andi zeigte sich interessiert an den Inhalten von Langhantelathletik und stößt selbstverständlich bei Langhantelathletik auf offene Ohren.

Der Medical Athletik Coach geht bereits ins 2.Jahr und erfreut weiterhin einer großen Beliebtheit für den Bereich der Sportphysiotherapeuten und Sportwissenschaftler. Hauptthema dieser modularen Fortbildung ist die Schnittstelle zwischen Therapie und Training. Erfahrungsgemäß sind alle Physios in der Therapie sehr gut ausgebildet, aber wie integriert sich ein athletisches Training zum Wiedereinstieg in das Mannschaftstraining? Martin Zawieja von Langhantelathletik, ist einer der Hauptreferenten und präsentierte neben dem Übungskatalog der Muskelleistungs- und Schnellkraftübungen, der Leistungsdiagnostik im Krafttraining, Trainingsbeispiele aus der Handball Bundesliga. Gerade die Umsetzung der Planung abgeleitet aus wissenschaftlichen Erkenntnissen gepaart mit vielen Praxiserfahrungen interessierten die Teilnehmer besonders. Das sehr unterschiedliche Leistungsniveau und das hohe Spielaufkommen stellt nicht nur die einzige Schwierigkeit bei der Planung dar. Auch das unterschiedliche Anforderungsprofil auf den Spielpositionen ist zu berücksichtigen und benötigt Entwicklungszeiträume.

Martin Zawieja von Langhantelathletik stellte im Rahmen eines Hauptvortrages beim 1.cornamix Kongress „Prävention und Rehabilitation “ in Bremen seine Erfahrungen im Umgang mit der Langhantel im Profisport vor. Die Teilnehmer staunten nicht schlecht über den vielfältigen Einsatz der Langhantel. Erwartungsgemäß wurden Beispiele aus der Handball Bundesliga und dem DFB Nachwuchsbereich gezeigt. Für Überraschung sorgten allerdings die Beispiele aus der rhythmischer Sportgymnasik und dem Eiskunstlauf. Im nachfolgendem Workshop präsentierte Martin Zawieja ein Auszug aus dem Lernphasenmodell. Spannend war für die zahlreichen Teilnehmer zu erfahren die unterschiedlichen Herangehensweise der Muskelkraft und Muskelleistungsübungen.

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Martin Zawieja von Langhantelathletik war wieder einmal als Referent bei der A-Trainerausbildung des Deutschen Volleyball Verbandes geladen. Der gut besuchte Lehrgang erwartete mit Spannung die Inhalte zum Krafttraining und die dazugehörige Integration in das Volleyballtraining. In der Anfangsdiskussion  waren Gedanken wie, halbe Kniebeuge oder sportartspezifische Bewegungen im Krafttraining immer noch ein beliebtes Thema. Die Ausbildung der Grundbewegungsmuster (Strecken-Beugen-Drücken-Ziehen-Rotieren) als Basis jeder Kraftentwicklung und die Differenzierung zwischen Muskelkraft- und Muskelleistungsübungen überzeugte die Teilnehmer allerdings auf ganzer Linie. Sicher ist eine Maximalkraftentwicklung in den Beinen eine wichtige Basis für die optimale Sprunghöhe, aber auch der Bezug Hantellast und Geschwindigkeit haben einen entscheidenden Stellenwert. Die individuelle Muskelleistungsschwelle ist in diesem Fall der wichtigste Faktor für die Schnellkraft- und Sprungkraftentwicklung der Spieler.

2014-11-24 1Nachdem Martin Zawieja von langhantelathletik.de beim ersten Auftritt des größten Sportphysiotherapeuten Kongresses in der Schweiz eine weiter Einladung als Referent bekommen hatte, lies er es sich nicht nehmen, eine praktische Vorführung des Lernphasenmodells auf der Bühne zu präsentieren. Beim ersten Auftritt 2013 verließ er die Bühne mit den Worten: „gerne würde ich einmal die praktische Seite des Langhanteltrainings zeigen“. Gesagt getan, mit einem Absolventen 2014-11-24 2der Schweizer Langhanteltrainer-ausbildung 2014, Janne van Enckevort, seines Zeichens Freestyler im Schweizer Skizirkus, Physiotherapeut und Trainer wurde die Bühne kurzerhand zur Trainingsstätte umfunktioniert und das Lernphasenmodell den über 200 Sportphysiotherapeuten näher gebracht. Gerade die differenzierte Darstellung von Muskelkraft- und Muskelleistungsübungen machte in der praktischen Einführung gehörigen Eindruck bei den Teilnehmern.

2014-11-17 1Auf Einladung des Athletiktrainers der österreichischen Handball Nationalmannschaft Christian Fail, wurde im Rahmen einer Mitarbeiterschulung des ehemaligen Olympiazentrums in Wien, Martin Zawieja von langhantelathletik.de gebeten, in Theorie und Praxis ein Athletikseminar über zwei Tage durchzuführen. Neben den Erläuterungen der Bereiche athletische Kategorien mit der klassischen Differenzierung der Muskelkraft und Muskelleistungsübungen waren besonders die Anpassungsprozesse und die Zuordnung von konkurrierenden Trainingsinhalten wie Kraft und Ausdauer im Wochenverlauf von großem Interesse. Die anwesenden Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten und Ärzte forderten dem Referenten die intensivste Aufmerksamkeit. In der Feedbackrunde war das einstimmige Meinungsbild der Teilnehmer….. „mehr davon“.

2014-01-27 1Martin Zawieja eröffnete die erste Weiterbildung 2014 für alle Trainer im österreichischen Dornbirn mit einem Impulsreferat, altersgerechtes und modernes Athletiktraining. Hier wurde deutlich, dass im Rahmen der knappen Zeitbudgets genau überlegt sein will, wieviel Zeit ich für die konditionellen Fähigkeiten sportübergreifend2014-01-27 2 im Wochentraining zur Verfügung habe. Gerade die Übungen mit der Langhantel im Bereich der Muskelkraft und Muskelleistung spielen hier eine überragende Rolle für eine ökonomische Gestaltung des Trainings. Viele Teilnehmer waren gespannt auf den nächsten Tag, der als Workshop mit viel Praxis ausgewiesen wurde. Der Vormittag stand2014-01-27 3 ganz im Zeichen des Lernphasenmodells mit der Langhantel. Der Nachmittag gehörte dem kindgerechten Athletiktraining. Ab dem 7.Lebensjahr ist das Krafttraining altersgerecht nicht nur sinnvoll sondern auch zwingend notwendig, wenn man im Sinne eines langfristigen Leistungsaufbaus nachhaltig und erfolgreich in den Sportarten arbeiten möchte. Alle Teilnehmer mutierten in der Praxis kurzzeitig zu Kindern, was nicht nur inhaltlich sehr wirkungsvoll war, sondern auch den nötigen Spaß vermittelte.

Das nachfolgende Athletik Konzept basiert auf einer internationalen wissenschaftlichen Studienlage (Recherche Daniel Bukac, Universität Heidelberg) und den Praxiserfahrungen des DHB Athletiktrainers Martin Zawieja. Martin Zawieja begleitete Martin Heuberger im Rahmen der Junioren WM Vorbereitungen 2009 und 2011.

Neben den regelmäßigen Leistungstests im Rahmen der Dissertation von Daniel Bukac, wurden die Inhalte des Athletiktrainings fortlaufend evaluiert. Hier wurde besonders deutlich, dass die Entwicklung der Muskel Kraft und Muskel Leistung eine unabdingbare Leistungsvoraussetzung für den Handballer darstellt. Nach zwei Jahren erfolgreicher Athletikarbeit an den Stützpunkten konnte man allerdings erkennen, dass eine Basiskraftentwicklung wichtig, aber nicht ausreichend für eine langfristige Leistungsentwicklung und Verletzungsprävention ist und somit die sogenannten „Zielbewegungen“ (Sprint/Sprung/Wurf) mehr in den Fokus gerückt werden müssen. Das bedeutet nicht, dass alle anderen Fähigkeiten und Fertigkeiten (Stabilität, Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer) unterrepräsentiert dargestellt werden sollten, allerdings im Zuge einer ökonomischen Gestaltung des athletischen Trainingsprozesses einen sorgsamen Einsatz finden sollten.

Beispiel ab 19 Jahre

Athletische Fähigkeiten und Fertigkeiten (Rangliste)
Trainingsinhalte
Zielstellung
Sprint/Sprung/Wurf  Fokussierung auf spezifische Übungsformen, mit dem Schwerpunkt auf die Ausprägung der Intensitäts-gestaltung (95+) Ausprägung der Zielbewegung auf höchstem Qualitäts- und Quantitätsniveau. Bedeutet, variable Verfügbarkeit über die gesamte Spielzeit
Handballtrainer und Athletiktrainer in der Halle. Bevorzugt vor dem Mannschaftstraining
Beispiel Springen: DVZ-Sprünge, Sprünge mit Zusatzlast
Muskel Kraft Bedeutet, alle Kraftübungen ohne Ansprüche auf die Bewegungsgeschwindigkeit Integration von IK-Training. Breit ausgebildetes Niveau der Kraftfähigkeit in allen Laststufen, für hohe Übertragleistungen
Zyklisierung und Planung der unterschiedlichen Kraftfähigkeiten (Maximalkraft / Schnellkraft / Reaktivkraft) Positionsbezogen Fokussierung auf die gewünschten Kraftanforderungen. Beispiel:
Individuell positionsbezogenes Aufbautraining Außen –hohe relative Muskelkraft / Kreisläufer-mittlere relative Muskelkraft, dafür mehr Masse
Wertetabelle(3RPM)  für Haupttrainingsübungen
Muskel Leistung Bedeutet, alle Kraftübungen mit Ansprüche auf die Bewegungsgeschwindigkeit Schwerpunktsetzung mit der Langhantel intensitätsorientiert Hohe Muskelleistung auf allen Spielpositionen
Reißen, Umsetzen,  Ausstoßen, Zusatzübungen möglich (Kurzhantelstoßen, Kettle-bell) Zielrichtung  90-120% des Körpergewichtes in der optimalen Technik, als 3er Bestwert.

 

Athletikspinne

Athletikspinne

2013-11-20 1Martin Zawieja von langhantelathletik.de und verantwortlicher Athletiktrainer der Handball Nationalmannschaft wurde durch den Bundestrainer Martin Heuberger beauftragt, das Athletikkonzept der Nationalmannschaften im männlichen Bereich, allen Ärzten und Physiotherapeuten des Verbandes, im Rahmen einer Fachtagung im hessischen Melsungen,2013-11-20 2 vorzustellen. Neben den athletischen Kategorien Muskelkraft und Muskelleistung als Basis der Athletik wurde besonders die Mobilität und Stabilität der Spieler in den Vordergrund gestellt. Die Darstellung der Leistungsentwicklung der DHB Nachwuchsstützpunkte seit 2009, kann sich sehen lassen, muss allerdings weiter intensiviert werden. Die Analyse des Sportwissenschaftlers Daniel 2013-11-20 3Bukac von der Universität Heidelberg zeigt eindeutig auf, dass 1 Athletikeinheit pro Woche einfach zu wenig ist, wenn man international im Spitzenhandball bestehen möchte. Die Einsicht der Teilnehmer war groß und das ist eine gute Voraussetzung für die weitere Zusammenarbeit, so Martin Zawieja. Denn nur wenn sich die medizinische Abteilung mit der Athletik „verzahnt“ kann eine erfolgreiche Leistungsentwicklung und Verletzungsprävention im Handball vollzogen werden.

2013-09-08-1Langhantelathletik.de startet großes Krafttrainingsprojekt für alle österreichischen Ringer Nationalmannschaften. Auf Anfrage des Verbandes ist langhantelathletik.de eine mehrjährige Kooperation im Bereich des Krafttrainings eingegangen. Neben der Ausbildung für Trainer und Athleten steht die konzeptionelle Begleitung im Vordergrund. Die Betreuung umfasst die Stützpunkten Salzburg, Innsbruck und Vorarlberg mit Schulungsmaßnahmen und Leistungstests. Begonnen wurde die Arbeit bereits vor zwei Monaten an den Stützpunkten Innsbruck und Salzburg.2013-09-08-2
Am 09.09.2013 wurde die Arbeit in Vorarlberg aufgenommen. Hier wurde das Impulsreferat mit dem Thema funktionelles Krafttraining für den Ringsport, von Martin Zawieja mit Begeisterung aufgenommen. Das Krafttrainings Update bei den Sportlern in Vorarlberg zeigte gute Ansätze. Nächster Schritt ist die Umsetzung der Trainingsvorgaben. Gut ausgestattet mit den Trainingsplänen von www.langhantelathletik.de aus den Bereichen Muskelkraft und Muskelleistung, sowie Stabilisation und Mobilisation, kann die Arbeit nun beginnen.