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Die Kooperation zwischen den österreichischen Ringer Nationalmannschaften und Langhantelathletik geht mittlerweile ins 5. Jahr. Erwartungsgemäß steht der neue Zyklus, die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften 2017 ins Haus. Dafür mussten sich die Ringer noch einmal einer Kraftüberprüfung unterziehen. Eine wichtige Aufgabe für eine realistische Einschätzung der neuen Zielsetzungen im Krafttraining. Besonders gefreut hat sich Martin Zawieja auf die Vize Europameistertitel im Junioren Bereich 2017, Martina Kuenz aus Innzing. Sie ist ebenfalls im fünften Jahr der Betreuung von Langhantelathletik. Die junge Dame hat physisch einen riesen Schritt nach vorn gemacht und kann mittlerweile auch bei den Damen in der internationalen Spitze mithalten. Unter anderem ein Verdienst der intensiven Krafttrainingsplanung von Langhantelathletik.

Die Freude war groß als sich die ehemaligen Gewichtheber der Nationalmannschaft von 1988 Manfred Nerlinger, Axel Strompf und Martin Zawieja in München trafen. Manfred Nerlinger seines Zeichens einer der erfolgreichsten deutschen Gewichtheber aller Zeiten, hatte in einer Münchner Gasstätte geladen. Es wurde über alte Zeiten gefachsimpelt und festgestellt dass Martin Zawieja und Manfred Nerlinger 1988, mit Bronze und Silber bei den Olympischen Spielen in Seoul ausgezeichnet, etwas erreicht haben, was es so im Deutschen Gewichtheben niemals mehr geben wird. Mit zwei Deutschen auf dem Siegertreppchen bei den Olympischen Spielen in der „Königsklasse“ dem Superschwergewicht war es einer spektakulärsten Veranstaltungen in Südkorea. Ebenfalls mit von der Partie war Axel Strompf, der damals als Ersatzmann im Schwergewicht bis 100kg ebenfalls die Norm erreichte aber sich im internen deutschen Duell Peter Immesberger und Maik Nill geschlagen geben musste. Erst genannter erkämpfte damals ebenfalls eine Bronzemedaille und machte das sehr erfolgreiche Abschneiden der Deutschen Olympia Mannschaft 1988 perfekt.

Christian Thomas und Martin Zawieja waren wieder einmal im schweizerischen Magglingen als verantwortliche Referenten gefordert. Kindertraining war diesmal der inhaltliche Schwerpunkt und der Wettkampf als Eigenerfahrung, stellte die Teilnehmer vor großen Aufgaben, die mit Bravour gelöst wurden. Ein weiteres Highlight war die Präsentation von jungen Damen aus dem Nationalen Fußball Leistungszentrum in Biel. Das Erlernen des Reißens stand auf der Tagesordnung und sollte im Rahmen des Lernphasenmodells den Fußballerinen der Jahrgänge 2001 und 2002 näher gebracht werden. Diese praxisnahe Lehrbefähigung wurde von Christian und Martin als Supervisor mit Argusaugen begleitet. Die anschließende Auswertung brachte dann die entsprechenden Erkenntnisse für das zukünftige Training mit eigenen Sportlern an der Langhantel. Die Damenmannschaft zeigte sich abschließend begeistert über einen Trainingsinput „ohne Ball“ und die kreativen Langhanteltrainer, die es immer wieder verstanden hatten mit kleinen Motivationshinweisen und Tipps den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.

Das Leistungszentrum in Forst war wieder einmal eine gute Adresse für das erneut ausgebuchte Langhantelathletikseminar, Langhanteltraining, Erlernen und Planen. Über die Hälfte der Teilnehmer waren extra aus der Schweiz angereist und hatten den Anspruch das Langhanteltraining in der Tiefe nicht nur kennen zu lernen sondern auch anwenden zu können. Christian Thomas brachte alle Langhantelfreunde in 2 Tagen auf das nötige technische Niveau und festigte die gesammelten Kenntnisse des Übungskatalogs auch in der Biomechanik. Martin Zawieja präsentierte am 3.Tag den kompletten Trainingsplanungsbereich. Die Teilnehmer waren überrascht, dass die klassische Krafttrainingslehre nicht immer auf die Praxis übertragbar ist. So wurde eine detaillierte Planung der Maximalkraft dargestellt, die von weiteren Spezialmethoden unterstützt und am Ende in einer kompletten Krafttrainingsplanung in verschiedenen Sportarten mündete. Als Highlight zeigte Martin die aktuellen Trainingsplanungen aus der Ringer Nationalmannschaft und in der Handball Bundesliga, die das „nüchterne“ Thema der Trainingsplan praxisnah abrundete.

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Martin Zawieja von Langhantelathletik bekam erneut den Auftrag das Ringerteam in Österreich im Kraftbereich langfristig auf die Olympischen Spiele in Tokio vorzubereiten. Es beginnt mit einer neuer Struktur und Zentralisierung der besten Kämpfer in Salzburg/Wals. Vom Sportdirektor Jörg Helmdach beauftragt wurde das erste Trainingslager für die Einführung des Teams im Kraftbereich sowie Leistungstests genutzt. Die geplante Individualisierung des Krafttrainings stellt eine große Herausforderung dar. Mittlerweile kann Martin Zawieja auf ein sehr erfahrenes Klientel zurückgreifen. 2017 soll dazu genutzt werden die junge Nachwuchskräfte und die erfahrenen Ringer auf ein gemeinsames Niveau zu platzieren. Besonders hervorzuheben ist die große Motivation und die extreme Leistungsbereitschaft der Ringkämpfer/innen.

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Der Medical Athletic Coach geht im österreichischen Salzburg in die letzte Runde. In Deutschland und in der Schweiz bereits abgeschlossen, blickt spt education und 2016-09-21-13Langhantelathletik auf ein erfolgreiches erstes Jahr des MAC`s zurück. Die neu gestaltete modulare Fortbildung soll die Schnittstelle zwischen Therapie und Training schließen. In großen Fußball Bundesliga Clubs sind diese Positionen, die eine Rückführung nach einer Verletzung in den Trainingsprozess steuert, bereits besetzt. Das MAC Modul 4 wurde von Martin Zawieja und dem Schweizer Christian Sceppessy durchgeführt. Hier wurde abschließend die Strategie von der Diagnostik in der Planung umgesetzt. 2016-09-21-12Das bedeutet, die Teilnehmer hatten die Aufgabe, alle wichtigen motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten in eine Planung umzusetzen. Keine leichte Aufgabe, wenn man die zeitlichen Zwänge in den Sportarten beachtet. Ein weiterer Input war das Coaching und die Vorstellung eines athletischen Trainingskonzeptes in der Sportart Handball. Christian Fail seines Zeichens ehemaliger Athletiktrainer der österreichischen Nationalmannschaft präsentierte seine erfolgreiche Vorbereitung auf die EM 2014.

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Martin Zawieja von Langhantelathletik war der Einladung von Tina Theune der DFB Frauen Chefin gefolgt und hat eine Weiterbildung in Sachen Langhanteltraining für den Bereich Frauen Bundesliga Fitness Coaches durchgeführt. Mit dabei erstmalig die neue Frauen Bundestrainerin Steffi Jones. Großes Interesse zeigte das Poster zur optimalen Fehlererkennung der Langhantelübungen. Bekanntermaßen werden hier alle Hilfsmittel, Tipps und Tricks in den wichtigsten Hebeübungen bildlich dargestellt und methodisch sowie didaktisch aufbereitet. Neben einer kleinen Theorieeinheit bezüglich Verletzungsprävention und strukturellen Anpassungen durch das Langhanteltraining stand die Praxis im Vordergrund. Die Fitness Coaches der Liga waren überzeugt von dem „kleinen“ Tool Langhanteltraining, der eine optimale muskuläre Voraktivierung von 30min. vor dem Fußballtraining präsentieren soll. Der verantwortliche Fitness Coach der Frauennationalmannschaft Dr. Falk Schade brachte es auf dem Punkt, „die ausgewählten Langhantelübungen vereinigen ökonomisch viele wichtige Basiseigenschaften für den Fußball, die einzeln trainiert viel zu lange dauern würden“.

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Stephan Enthian von der Sportwerkstatt in Meschede staunte nicht schlecht, dass die Langhantelschule in kürzester Zeit wieder einmal ausgebucht war. In guter Tradition versammelten sich viele verschiede Sportarten im beschaulichen Sauerland. Erstmals auch mit einer größeren Gruppe von jungen Schwimmern aus der Nähe von Frankfurt. Der Trainer ist in seiner Recherche nach wirkungsvollem Krafttraining auf das Langhanteltraining von Langhantelathletik gestoßen. Martin Zawieja ist der Schwimmerszene kein Unbekannter, kann bereits auf eine mehrjährige Zusammenarbeit mit Teilen der Nationalmannschaft zurückblicken. Der Einsatz der Langhantel brachte im Rahmen der Zusammenarbeit beachtliche Zuwächse in der Schwimmleistung. Nicht nur Start und Wende wurden positiv entwickelt, sondern auch die zyklische Schwimmbewegung konnte ökonomischer gestaltet werden. Langhantelathletik und die Sportwerkstatt freuen sich auf die nächste Veranstaltung, die bereits auf den 08.05.2016 fest terminiert ist. Martin Zawieja greift den Vorschlag der Sportwerkstatt auf und wird auf Wunsch eine weitere Tagesveranstaltung mit dem Thema Trainingsplanung ankoppeln.

2016-02-22 1Martin Zawieja und Christian Thomas von Langhantelathletik haben in Kooperation mit dem Sportwissenschaftler Daniel Bukac der Universität Heidelberg und dem Mitarbeiter der Trainerakademie, Thorsten Ribbecke ein neues Buchprojekt auf den Weg gebracht. Das Fachbuch aufgelegt vom Philippka Verlag, soll ein Standardwerk zum Thema Athletiktraining werden. Nach 2 jähriger intensiver Recherche und Entwicklungsarbeit, ist dieses Praxisbuch nach Ostern in den Buchläden zu erwerben. Neben einer Beschreibung des aktuellen Forschungsstandes und einer praxisnahen Leistungsdiagnostik, bilden die Praxisbeispiele aus den Sportarten ein Schwerpunkt des Buches. Jeder Autor beschreibt seine mehrjährige Zusammenarbeit in einer Sportart. Daniel Bukac präsentierte die Kooperation mit dem Biathlonverband, Martin Zawieja die Arbeit mit der österreichischen Ringer Nationalmannschaft. Christian Thomas bereits seit mehr als 5 Jahren im Speed Skating unterwegs hat ebenfalls einen großen Erfahrungsschatz aufgebaut und zu guter Letzt Thorsten Ribbecke, der seit mehreren Jahren die 1.Bundesliga Mannschaft der HSG Wetzlar im Bereich des Athletiktrainings lenkt und führt. Das Buch wird mit Spannung in den Fachkreisen erwartet.

2016-02-17 1Die Ringer Nationalmannschaft hat sichtlich Spaß beim Hanteltraining. Reißkniebeuge mit Partner ist hier sicher eine anspruchsvolle Version des Krafttrainings. Martin Zawieja hat dieses Bild aus der unmittelbaren Olympiavorbereitung des Ringsportverbandes Österreich bekommen. Ende März und Anfang April schlagen die Stunden der Wahrheit für die beiden Athleten aus Tirol. Für Daniel Gastl und Martina Kuenz mit guten Chancen auf eine Olympiaqualifikation und der Krafttrainingsunterstützung von Langhantelathletik, beginnt jetzt die heiße Phase der Vorbereitung. Die mühseligen Trainingseinheiten in den Bereichen Hypertrophie und IK-Training, gehören der Vergangenheit an. Jetzt geht es an die Umsetzung. Das Krafttraining sollte jetzt neben dem intensiven Ringertraining auf der Matte, nur noch für einen schnellkräftigen Übertrag auf die Ringerleistung sorgen. Langhantelathletik drückt die Daumen für eine erfolgreiche Umsetzung.