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Rita Brandt und Martin Zawieja von Langhantelathletik hatten die ehrenvolle Aufgabe das gesamte Trainerteam von Swiss Ski an drei Skizentren des Verbandes an der Langhantel zu schulen. Peter Läuppi verantwortlich für Lehre und Forschung hatte bereits vor 10 Jahren Martin Zawieja für eine Langhantelschulung in die Schweiz eingeladen. Zehn Jahre später zollte der Schweizer dem Athletiktrainer großen Respekt mit der Aussage, „Du hast dich wirklich weiterentwickelt, das hilft uns ungemein in der Integration des Krafttrainings für Skirennläufer“. Die Reise ging vom schönen Kerenzerberg nach Willisau in die wunderschöne französische Schweiz nach Aegli. Hier wurde prominent bei der UCI Halt gemacht. Der Weltverband der Radsportler hat hier sein zuhause. Optimale Bedingungen mit gut ausgestatteten Krafträumen und einer Simultanübersetzung ins französische waren die Highlights am Genfer See. Erstmalig durfte Martin Zawieja mit einem Simultanübersetzer in der Praxis arbeiten. Keine leichte Aufgabe, sind doch seine Vorträge stark von Emotionen und Erfahrungsberichten aus den Sportarten geprägt, die eine genaue Übersetzung notwendig machen.

Die Freude war groß als sich die ehemaligen Gewichtheber der Nationalmannschaft von 1988 Manfred Nerlinger, Axel Strompf und Martin Zawieja in München trafen. Manfred Nerlinger seines Zeichens einer der erfolgreichsten deutschen Gewichtheber aller Zeiten, hatte in einer Münchner Gasstätte geladen. Es wurde über alte Zeiten gefachsimpelt und festgestellt dass Martin Zawieja und Manfred Nerlinger 1988, mit Bronze und Silber bei den Olympischen Spielen in Seoul ausgezeichnet, etwas erreicht haben, was es so im Deutschen Gewichtheben niemals mehr geben wird. Mit zwei Deutschen auf dem Siegertreppchen bei den Olympischen Spielen in der „Königsklasse“ dem Superschwergewicht war es einer spektakulärsten Veranstaltungen in Südkorea. Ebenfalls mit von der Partie war Axel Strompf, der damals als Ersatzmann im Schwergewicht bis 100kg ebenfalls die Norm erreichte aber sich im internen deutschen Duell Peter Immesberger und Maik Nill geschlagen geben musste. Erst genannter erkämpfte damals ebenfalls eine Bronzemedaille und machte das sehr erfolgreiche Abschneiden der Deutschen Olympia Mannschaft 1988 perfekt.

Letztes Jahr im Oktober ist Mama Swetlana Konov durch Irmelin B. Otten (Präsidentin des Europäischen Schnelllaufkomitees C.E.C.) zu Christian Thomas von Langhantelathletik gekommen und sagte zu ihm: „Meine Tochter macht Eiskunstlauf und braucht mehr Kraft in den Beinen, die sie für ihre Sprungkraft benötigt“. Bis dahin wusste Christian noch nicht was ihn erwartet. Als die erste Trainingseinheit anstand, kam die kleine Überraschung. Michelle Konov ist zwölf Jahre jung und wiegt ganze 28,5kg. In den ersten Einheiten ging es darum die Langhanteltechniken wie Umsetzen, Standstoßen, sowie die Reißkniebeugen, Kniebeuge und die Zugbewegungen zu erlernen.

Durch ihr sehr gutes Körpergefühl konnte Michelle die Übungen schnell beherrschen, sodass wir beginnen konnten mit leichten Zusatzlasten zu arbeiten. Zur Überraschung von Mama Swetlana und Eiskunstlauftrainer Peter Sczpa hat sich das Langhanteltraining durch das Erlernen der neuen Bewegung auch auf dem Eis zeitnah bemerkbar gemacht. Dabei benutzten wir die Reißkniebeuge als Stabilitätsübung, die Schnellkräftigen Übungen Umsetzen und Standstoßen zur Kraftentwicklung und die Kombinationen von „Lastheben“ und spezifischen Sprüngen als Voraktivierung mit Übertrag um die Nähe zur Sportart herzustellen. Ein sehr schönes Ergebnis der letzten Wochen Training ist, dass Michelle mit ihren jungen 12 Jahren Bundeskader geworden ist. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Spaß beim fleißigen trainieren.

2015-02-26 1

Martin Zawieja von Langhantelathletik, seines Zeichens Lehrwart des Baden-Württembergischen Gewichtheberverbandes, hatte diesmal die Aufgabe den gesamten C-Trainer Lehrgang als Referent zu leiten. Zu seiner Unterstützung stand Ihm Jürgen Hofmann ebenfalls von Langhantelathletik in den Praxiseinheiten zur Seite, um eine optimale Betreuung der Ausbildung zu gewährleisten. Highlight des Seminars war die Betreuung von jugendlichen Gewichthebern aus den württembergischen Vereinen. Peter Immesberger als Landestrainer hatte zur Sichtung geladen und stellte die jungen Sportler und Sportlerinnen für eine Trainingseinheit zur Verfügung. Die Teilnehmer konnten sich in der Technikbetreuung unter den wachsamen Augen des Landestrainers und der Referenten versuchen, den Kindern und Jugendlichen gute Ratschläge und Tipps und Technikverbesserung zu geben. Die anschließende Auswertung des Lehrgangsleiters Martin Zawieja zeigte, wie anspruchsvoll diese Aufgabe für die Teilnehmer war. Der Sonntag wurde mit den neu entwickelten Postern zur optimalen Fehlerkennung abgeschlossen. Für alle Teilnehmer ein wichtiges Tool im Techniktraining. Anschaulich, verständlich und praxisnah… das waren die Worte der angehenden C-Trainer.