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Der Medical Athletik Coach geht bereits ins 2.Jahr und erfreut weiterhin einer großen Beliebtheit für den Bereich der Sportphysiotherapeuten und Sportwissenschaftler. Hauptthema dieser modularen Fortbildung ist die Schnittstelle zwischen Therapie und Training. Erfahrungsgemäß sind alle Physios in der Therapie sehr gut ausgebildet, aber wie integriert sich ein athletisches Training zum Wiedereinstieg in das Mannschaftstraining? Martin Zawieja von Langhantelathletik, ist einer der Hauptreferenten und präsentierte neben dem Übungskatalog der Muskelleistungs- und Schnellkraftübungen, der Leistungsdiagnostik im Krafttraining, Trainingsbeispiele aus der Handball Bundesliga. Gerade die Umsetzung der Planung abgeleitet aus wissenschaftlichen Erkenntnissen gepaart mit vielen Praxiserfahrungen interessierten die Teilnehmer besonders. Das sehr unterschiedliche Leistungsniveau und das hohe Spielaufkommen stellt nicht nur die einzige Schwierigkeit bei der Planung dar. Auch das unterschiedliche Anforderungsprofil auf den Spielpositionen ist zu berücksichtigen und benötigt Entwicklungszeiträume.

Martin Zawieja Lehrwart Gewichtheben in Baden-Württemberg durfte zum Auftaktlehrgang in der Sportschule Ruit 23 Teilnehmer begrüßen. Interessante Themen wie der Regelkreis zur Fehlererkennung oder die unspezifische Entwicklung der Schnellkraft standen auf dem Programm. Neben den Gewichthebern aus den Vereinen gesellen sich immer mehr CrossFit Trainer und Trainer aus Sportarten dazu. Prominenteste Teilnehmerin war Dorothea Brandt, Olympiateilnehmerin 2016 im Schwimmen, die überzeugt ist, dass das Langhanteltraining ein wichtiger Input für die Sportart Schwimmen darstellt. Am Sonntag präsentierte Christian Hochgürtel, Sportwissenschaftler, verantwortlicher Fitnesstrainer am Golf Leistungszentrum in St. Leon Rot und Leichtathlet, als Spezialist für den Schnellkraftbereich, das gerade die Sportart Gewichtheben, als ausgewiesene Schnellkraftsportart, noch erhebliche Defizite in der Entwicklung von schnellen Bewegungen aufweist. Gerade Trainingsprogramme für den Nachwuchsbereich sollten in den Vereinen eine größere Rolle spielen. Alle Teilnehmer zeigten sich begeistert von der Qualität und Bandbreite der Ausbildung in Baden-Württemberg.

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Martin Zawieja von Langhantelathletik hat sich auf dem Weg nach Coburg gemacht, die aktuellen Leistungsdaten des neuen Handball 1.Ligisten abzurufen. Bereits in der letzten Saison konnten wichtige Erkenntnisse für das athletische Training aus den Leistungstests gezogen werden. Neben der Kraft, wurden die Agilität, die Sprungkraft und die Schnellkraft in speziellen Tests gemessen. 2016-07-28 2Wichtige Parameter für die Leistungsfähigkeit eines Handballers. Mittlerweile hat der Athletiktrainer ein Teil der Spieler bereits im vierten Jahr unter seiner Verantwortung und kann jetzt auf Datenpool zurückgreifen, so dass eine realistische Betrachtung und Einstufung der Ergebnisse möglich ist. Martin Zawieja zeigte sich auf den ersten Blick beeindruckt, welche Entwicklung die Spieler genommen haben. Die Auswertung der Tests wird maßgebend für den 2.Teil der Vorbereitung im August sein. Neben der Ausprägung der Kraft und Ausdauer muss der Handball Chefcoach Jan Gorr, seine neuen Spieler in die Mannschaft integrieren, auch eine nicht zu unterschätzende Maßnahme.

2016-02-17 1Die Ringer Nationalmannschaft hat sichtlich Spaß beim Hanteltraining. Reißkniebeuge mit Partner ist hier sicher eine anspruchsvolle Version des Krafttrainings. Martin Zawieja hat dieses Bild aus der unmittelbaren Olympiavorbereitung des Ringsportverbandes Österreich bekommen. Ende März und Anfang April schlagen die Stunden der Wahrheit für die beiden Athleten aus Tirol. Für Daniel Gastl und Martina Kuenz mit guten Chancen auf eine Olympiaqualifikation und der Krafttrainingsunterstützung von Langhantelathletik, beginnt jetzt die heiße Phase der Vorbereitung. Die mühseligen Trainingseinheiten in den Bereichen Hypertrophie und IK-Training, gehören der Vergangenheit an. Jetzt geht es an die Umsetzung. Das Krafttraining sollte jetzt neben dem intensiven Ringertraining auf der Matte, nur noch für einen schnellkräftigen Übertrag auf die Ringerleistung sorgen. Langhantelathletik drückt die Daumen für eine erfolgreiche Umsetzung.

2015-03-01 5Beim gemeinsamen Lehrgang der Speedskater und Rollkunstläufer in Großbettlingen mit Christian Thomas von Langhantelathletik als verantwortlicher Athletiktrainer des DRIV hat eine Ein- und Weiterführung des Langhanteltraining stattgefunden. Die neuen Athleten haben gleich die Frage gestellt: „Warum müssen wir mit solchen Stangen arbeiten?“ . Als von Christian die Gegenfrage kam, wo die Reserven in ihrer Sportart liegen, war die einstimmige Antwort im Sprint, Sprung und der damit verbunden Schnellkraft.2015-03-01 2 Daraufhin nahm sich Christian einen Turnkasten der ungefähr auf Brusthöhe war und sprang aus dem Stand auf ihn. Die Sportler waren überrascht, der er mit seine Körpermaße problemlos darauf gesprungen ist. Daraufhin die Antwort zu ihrer Eingangsfrage: „Warum wir mit dem Hantelstangen arbeiten?“ um genau solche Schnellkraftfähigkeiten zu entwickeln.
Die Athleten waren überzeugt und mit der Einführung der Langhanteltechniken über das Lernphasenmodel und der Festigung der Bewegungsabläufe konnte 2015-03-01 1begonnen werden. Da für einige Athleten die Langhantel (20kg) zu schwer war, wurde hier auf dem Gymstick zurückgegriffen, der einen ersten Widerstand darstellt, um eine Basiskraft für die Arbeit mit der Langhantel zu entwickeln. Neben dem klassischen Krafttraining sollten auch spielerische Kraftformen nicht fehlen, wie beispielsweiße ein 3er bzw. 5er gemeinsamer Liegestütz.

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Bilder: Olaf Nagel – Photodesign

2015-01-14 1Mit der Unterstützung von Langhantelathletik und einem 4.Tabllenplatz schloss der HSC Coburg als Aufsteiger die Hinrunde der 2.Bundesliga Handball. Jetzt geht es in die 2.Hälfte, unter erschwerten Bedingungen, wenn man die Gestaltung des athletischen Trainings betrachtet. Leider stehen für die gesamte Vorbereitung nur 4 Wochen zur Verfügung, eine kurze Zeit gemessen an den hohen Ansprüchen von Martin Zawieja als Athletiktrainer und Jan Gorr dem Cheftrainer des HSC. In der Auftaktveranstaltung wurde den Spielern ein Konzept vorgelegt, das komprimiert und effektiv, die Maximalkraft, die Stabilität, die Schnellkraft, die Kraftausdauer und die Mobilität für den Saisonstart am 11.02.2015 möglich macht. Das Training wird zweimal wöchentlich mit der Unterstützung von Uwe Fink, Inhaber des Vitadroms in Coburg durchgeführt. Eine Athletikeinheit wird im Vitadrom und ein Training in der Arena durchgeführt. Hier werden neben der wichtigen Maximalkraft in den Hauptübungen mit der Langhantel, zwei Kraftzirkel mit den Themen, schnelle Beine, stabiler Rumpf und starke Schulter angeboten.

2014-12-06 4Jürgen Hofmann, Christian Thomas und Martin Zawieja präsentierten sich zum Jahresende noch einmal mit einem interessanten Tagesseminar im Rahmen der Trainingsplanung und Gestaltung.2014-12-06 1 Christian startete die Trainings-planung mit der Langhantel von der kleinsten Zelle, der Trainingsübung und Martin setzte die Veranstaltung am Mittag mit den Trainings-methoden und deren Einsatz in den Team- und Individualsportarten fort. So konnte der Kreis zwischen den vielfältigen Methoden, Zielen und praxisnahen Anwendungen im Trainingsprozess geschlossen werden. 2014-12-06 3Aufgelockert wurde die gesamte Atmosphäre durch die Präsentation der Teilnehmer in der Praxis, im Bereich der Spezialmethoden. Neben dem Minutentraining (eine echte Alternative für die Schnellkraft-entwicklung in den Ausdauersportarten) wurde die Kontrast- Komplexmethode für eine optimale Schnellkraftentwicklung, von den Teilnehmern persönlich trainiert.

2014-10-09 1Die diesjährige Fachtagung des Bayrischen Gewichtheber Kraftsport Verband hat in Ingolstadt mit dem Schwerpunktthema Schnellkraftentwicklung stattgefunden. Das Hauptaugenmerk lag dabei in der Aus- und Weiterbildung der Trainer im Umgang mit der Langhantel. Für ein kurzes Impulsreferat zum Thema: „Langhantel als Grundgerät und ihre Varianten“ hat Christian Rochel verantwortlicher Lehrwart des BGKV Christian Thomas von Langhantelathletik eingeladen. Der Kerninhalt von Thomas seinem Vortrag war, dass Schnellkraft mit der Langhantel nur entwickelt werden kann, wenn die Bewegungsqualitäten der Langhantelübungen gewährleistet sind. Nur dann ist ein Übertrag zu erwarten. Um eine gute Bewegungsqualität zu erlernen sollt beispielsweise auf das  Lernphasenmodell von Thomas / Zawieja (2012) zurückgegriffen werden um sich schrittweise die Langhanteltechniken anzueignen.

Martin Zawieja und Jürgen Hofmann von Langhantelathletik.de haben bereits im Sommer mit der Kontrastmethode gute Erfahrungen gesammelt. Hier wird eine (schwere aber nicht ermüdende) muskuläre Voraktivierung mit einer explosiven Zielbewegung gekoppelt. In der Vorbereitung auf die nächste Trainingsmaßnahme am Stützpunkt von Bob- und Schlitten in Winterberg sind die Kraftsportexperten auf 2014-09-10 1interessantes Trainingsgerät gestoßen. Der Recoil von der Firma SKLZ im Vertrieb von ITS soll einen optimalen Übertrag von der Maximalkraft über die Schnellkraft auf die Schnelligkeit bzw. Antrittsgeschwindigkeit beim Start produzieren. Als Basisübung für den maximalen Reiz wurde bewusst die Trainingsübung Kreuzheben gewählt, weil hier eine Rekrutierung der Muskelfasern gut möglich ist und durch wenige technische Ansprüche in der Bewegungsstruktur beeinflusst werden kann. Die anschließende Sprintbewegung wurde gegen den Widerstand des Zugbandes ausgeführt und in der letzten Bewegung mit beschleunigender Wirkung und überhöhter Geschwindigkeit auf die Schnelligkeit übertragen. Für eine erfolgreiche Umsetzung sind wichtig, Pausenzeiten und Maximalkraftfähigkeit. Mit großer Begeisterung wurde dieses Trainingsmittel von den Sportlern und Trainern aufgenommen. Endlich ein Sponsoring was direkt in die trainingsmethodische Verbesserung der Sportler eingreift.

2014-03-10 1Seit einigen Jahren erfährt das Krafttraining mit der Langhantel im Leistungssport eine Renaissance. Für Sportler  verschiedener Sportarten scheint die Entwicklung in den Übungen aus dem Übungspool der Gewichtheber positive Effekte auf die Leistungsfähigkeit in ihrer Sportart zu haben (vgl. Hoffmann et al.,(2004). In diesem Beitrag sollen die Unterschiede in der Herangehensweise und den Wirkungen des Langhanteltrainings im olympischen Gewichtheben und den anderen Sportarten dargestellt werden. Der augenfälligste Unterschied zwischen der Herangehensweise im olympischen Gewichtheben und der im Langhanteltraining ist das Ziel des Trainings. Während das primäre Ziel des Gewichthebers ist, höhere Gewichte zu stemmen, benutzen die anderen Sportler im Athletiktraining das Gewicht zur Steigerung der Fähigkeiten, die der jeweiligen Sportart dienlich sind. Dazu gehören neben der Steigerung der Maximal- und Schnellkraft Verbesserungen in der Gleichgewichtsfähigkeit, der Beweglichkeit und dem kinästhetischen Wahrnehmungsempfinden (Fahey et al., 1975; Fry et al., 2003) Die Autoren haben in den letzten 15 Jahren mit mehr als 20 Sportarten im Leistungssport Erfahrungen sammeln können. Hier erstreckte sich die Bandbreite von sehr hohem technischen Niveau und anspruchsvollen Lasten (Umsetzen 180 kg) bis zum sogenannten einfachen „Wuchten von Gewichten“ ohne Qualität bezüglich Schnellkraft- oder Stabilisierungsanforderungen. Die Autoren werden im Folgenden darstellen, welche Ausbildung und welche Ansprüche nötig sind, damit eine optimale Übertragungsleistung gewährleistet werden kann. Dazu ist es notwendig, den Unterschied zur olympischen Wettkampfsportart Gewichtheben deutlich darzustellen

Quelle: Bukac, D.,Zawieja, M. (2014). “Langhanteltraining im Leistungssport ist kein Gewichtheben”.Leistungssport  44(1): 14-19.