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Rita Brandt und Martin Zawieja von Langhantelathletik hatten die ehrenvolle Aufgabe das gesamte Trainerteam von Swiss Ski an drei Skizentren des Verbandes an der Langhantel zu schulen. Peter Läuppi verantwortlich für Lehre und Forschung hatte bereits vor 10 Jahren Martin Zawieja für eine Langhantelschulung in die Schweiz eingeladen. Zehn Jahre später zollte der Schweizer dem Athletiktrainer großen Respekt mit der Aussage, „Du hast dich wirklich weiterentwickelt, das hilft uns ungemein in der Integration des Krafttrainings für Skirennläufer“. Die Reise ging vom schönen Kerenzerberg nach Willisau in die wunderschöne französische Schweiz nach Aegli. Hier wurde prominent bei der UCI Halt gemacht. Der Weltverband der Radsportler hat hier sein zuhause. Optimale Bedingungen mit gut ausgestatteten Krafträumen und einer Simultanübersetzung ins französische waren die Highlights am Genfer See. Erstmalig durfte Martin Zawieja mit einem Simultanübersetzer in der Praxis arbeiten. Keine leichte Aufgabe, sind doch seine Vorträge stark von Emotionen und Erfahrungsberichten aus den Sportarten geprägt, die eine genaue Übersetzung notwendig machen.

Christian Thomas und Martin Zawieja waren wieder einmal im schweizerischen Magglingen als verantwortliche Referenten gefordert. Kindertraining war diesmal der inhaltliche Schwerpunkt und der Wettkampf als Eigenerfahrung, stellte die Teilnehmer vor großen Aufgaben, die mit Bravour gelöst wurden. Ein weiteres Highlight war die Präsentation von jungen Damen aus dem Nationalen Fußball Leistungszentrum in Biel. Das Erlernen des Reißens stand auf der Tagesordnung und sollte im Rahmen des Lernphasenmodells den Fußballerinen der Jahrgänge 2001 und 2002 näher gebracht werden. Diese praxisnahe Lehrbefähigung wurde von Christian und Martin als Supervisor mit Argusaugen begleitet. Die anschließende Auswertung brachte dann die entsprechenden Erkenntnisse für das zukünftige Training mit eigenen Sportlern an der Langhantel. Die Damenmannschaft zeigte sich abschließend begeistert über einen Trainingsinput „ohne Ball“ und die kreativen Langhanteltrainer, die es immer wieder verstanden hatten mit kleinen Motivationshinweisen und Tipps den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.

Das Leistungszentrum in Forst war wieder einmal eine gute Adresse für das erneut ausgebuchte Langhantelathletikseminar, Langhanteltraining, Erlernen und Planen. Über die Hälfte der Teilnehmer waren extra aus der Schweiz angereist und hatten den Anspruch das Langhanteltraining in der Tiefe nicht nur kennen zu lernen sondern auch anwenden zu können. Christian Thomas brachte alle Langhantelfreunde in 2 Tagen auf das nötige technische Niveau und festigte die gesammelten Kenntnisse des Übungskatalogs auch in der Biomechanik. Martin Zawieja präsentierte am 3.Tag den kompletten Trainingsplanungsbereich. Die Teilnehmer waren überrascht, dass die klassische Krafttrainingslehre nicht immer auf die Praxis übertragbar ist. So wurde eine detaillierte Planung der Maximalkraft dargestellt, die von weiteren Spezialmethoden unterstützt und am Ende in einer kompletten Krafttrainingsplanung in verschiedenen Sportarten mündete. Als Highlight zeigte Martin die aktuellen Trainingsplanungen aus der Ringer Nationalmannschaft und in der Handball Bundesliga, die das „nüchterne“ Thema der Trainingsplan praxisnah abrundete.

Der neue Sportdirektor des Schweizer Badminton Verbandes, Michael Fuchs, engagierte Martin Zawieja von Langhantelathletik für eine Fortbildung seines Verbandes. Michael Fuchs selbst noch Olympiateilnehmer im Badminton 2016 für Deutschland, erinnerte sich an die erfolgreiche Arbeit von Martin Zawieja im Rahmen eines Krafttrainingsprojektes vor 10 Jahren, am Bundesstützpunkt In Mühlheim. Das Krafttrainingsseminar hatte den Anspruch alle Trainer auf ein Krafttraining für den Leistungssport vorzubereiten. Das bedeutet, welche methodischen und didaktischen Schritte müssen mittelfristig unternommen werden, damit Krafttraining als Trainingsmittel zielgerichtet in das Badmintontraining integriert werden kann. Martin Zawieja machte keinen Hehl daraus, das diese Entwicklung mindestens 2 Jahre dauert. Zum Einstieg wurden sinnvollerweise Besenstiele und der Gymstick als Trainingsgeräte genutzt, damit die Angst vor dem Training mit der Langhantel reduziert werden konnte. Alle wichtigen Grundbewegungen und spezielle Rotationsübungen, lassen sich hier als Vorstufe sehr gut nutzen. Am Ende steht das Krafttraining mit der Langhantel. Das ist allerdings noch ein langer Weg, der aber gerne von Langhantelathletik unterstützt wird.

Die Erfolgsgeschichte der staatlich geprüften Langhanteltrainerausbildung am Bundesamt für Sport in Magglingen, geht weiter. Martin Zawieja und Christian Thomas sind erneut als Referenten in dieser spezialisierten Ausbildung gefordert. Die Teilnehmer aus den Sportarten Fußball, Ski, Ringen, Rudern, Crosslauf und Leichtathletik bringen gute Voraussetzungen für diese Ausbildung mit. Beim Auftakt konnte man erkennen, dass die Trainer bereits Erfahrungen im Umgang mit der Langhantel besitzen. Entsprechend tief mussten Martin und Christian in die Materie eingreifen. Zum Auftakt bekam das Thema, der unterstützenden Maßnahmen im Langhantelhanteltraining eine große Bedeutung. Wie schaffe ich es, den Körper und die Hantel in Schlüsselpositionen wie tiefer Hockesitz, Startposition oder die Ablage der Hantel auf den Schultern optimal zu bekommen. Die Referenten reagierten sofort und haben dazu im Rahmen der Ausbildung, einen eigenen Übungskatalog entwickelt und vorgestellt.

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Der Medical Athletic Coach geht im österreichischen Salzburg in die letzte Runde. In Deutschland und in der Schweiz bereits abgeschlossen, blickt spt education und 2016-09-21-13Langhantelathletik auf ein erfolgreiches erstes Jahr des MAC`s zurück. Die neu gestaltete modulare Fortbildung soll die Schnittstelle zwischen Therapie und Training schließen. In großen Fußball Bundesliga Clubs sind diese Positionen, die eine Rückführung nach einer Verletzung in den Trainingsprozess steuert, bereits besetzt. Das MAC Modul 4 wurde von Martin Zawieja und dem Schweizer Christian Sceppessy durchgeführt. Hier wurde abschließend die Strategie von der Diagnostik in der Planung umgesetzt. 2016-09-21-12Das bedeutet, die Teilnehmer hatten die Aufgabe, alle wichtigen motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten in eine Planung umzusetzen. Keine leichte Aufgabe, wenn man die zeitlichen Zwänge in den Sportarten beachtet. Ein weiterer Input war das Coaching und die Vorstellung eines athletischen Trainingskonzeptes in der Sportart Handball. Christian Fail seines Zeichens ehemaliger Athletiktrainer der österreichischen Nationalmannschaft präsentierte seine erfolgreiche Vorbereitung auf die EM 2014.

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Martin Zawieja von Langhantelathletik konnte wieder einmal, eine ausgebuchte Veranstaltung im Bereich der Langhantelschulung im Schmelztiegel durchführen. Selbst eine weite Anreise aus der Schweiz hat die „Langhantelfans“ nicht von einer Teilnahme abgehalten. In gewohnter Manier wurde der Vormittag für die Basiclifts und der Nachmittag für die Olympiclifts genutzt. Die Teilnehmer waren von der Intensität der Betreuung und der differenzierten Beschreibung der Langhantelübungen begeistert. Gepaart mit einer optimalen Fehlererkennung, hatten die Sportler eine solche Schulung noch nicht erlebt. Ein Statement eines Teilnehmers, „ich wusste gar nicht, das man bei der 1.Zugbewegung oder beim Kreuzheben so viele Dinge beachten muss. Jetzt wird mir erstmals deutlich, was ich die ganzen Jahre falsch gemacht habe“. Ein lustige Stellungnahme am Schluss, was die Veranstaltung wirklich ehrt. „Beim nächsten Mal bringe ich meine Mutter mit, sie hat sich diesmal nicht getraut. Aber bei dieser Atmosphäre ist sie sicher beim nächsten Mal dabei“.

2016-06-20 1Martin Zawieja von Langhantelathletik wurde als Prüfer für die hochwertige Athletiktrainer Ausbildung, Medical Athletik Coach (MAC) eingesetzt. Der MAC bereits in Hennef erfolgreich abgeschlossen und in Salzburg auf den Weg gebracht, hat sich in der Ausbildungslandschaft des Athletiktrainings etabliert. Von der Firma spt education organisiert, ist das Profil des MAC`s einzigartig. Zulassungsvoraussetzungen für diese „high end“ Ausbildung ist ein sportwissenschaftliches Studium oder die eine abgeschlossene Ausbildung als Sportphysiotherapeut. Gemeinsam mit dem Schweizer Sportwissenschaftler Christian Scepessy, mussten alle Teilnehmer Ihre Hausarbeit in einem 30minütigen Prüfungsgespräch „verteidigen“. Die Hausarbeit bestand aus einer umfangreichen Ausarbeitung eines Sportlers im Bereich der Diagnostik und Trainingsplanung für den athletischen Bereich. Alle Teilnehmer präsentierten sehr detaillierte und anspruchsvolle Screening- und Testverfahren. Dieser wichtige Bereich legitimiert den M (Medical) im MAC, die A (Athletik) Abteilung  fokussiert sich auf die Umsetzung der Testverfahren in das Training. Hier werden alle medizinischen und therapeutischen Schlussfolgerungen in die motorischen Grundfertigkeiten und Fähigkeiten wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit oder Agilität integriert. Die Teilnehmer aus den Sportarten Fußball, Handball, Eishockey, Triathlon, Hockey, Basketball und Leichtathletik erstellten nicht nur Hausarbeiten auf hohem Niveau, sondern konnten im Prüfungsgespräch die Schnittstelle zwischen Therapie und Training optimal schließen.

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In diesem Jahr hat zum zweiten Mal das ausgebuchte Kompaktseminar „Langhanteltraining – Erlernen und Planen“ beim AC Forst mit Christian Thomas von Langhantelathletik stattgefunden. Vor den Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz lagen drei intensive Tage in Theorie und Praxis. Der Einstieg in die Langhanteltechniken wurde über das Lernphasenmodell gelegt durch das die Teilnehmer in drei Stufen zu den Olympischen Hebetechniken hingeführt wurden. Neben dem eigenständigen praktizieren, sollte diese auch immer wieder in die Rolle des Trainers schlüpfen um den Umgang mit den korrekten Korrekturhinweisen zu üben und ihr Auge für die Bewegungen zu schulen. Um den Trainer diese Aufgabe zu erleichtern, konnten auf nützliche Apps wie „Coaches Eye“, „Iron Path“ (Apple) oder BarSense (Android) zurückgegriffen werden. Jeder praxisintensive Tag wurde am Abend mit einem Teil aus der Trainingsplanung vom Wochenplan bis zur Makrozyklusplanung abgerundet. Alle Teilnehmer waren von der Organisation und von der Offenheit des Seminars und des Referenten begeistert. „Ich hätte nicht gedacht, das ihr keine Geheimnisse habt!“, so ein Teilnehmer in der Abschlussevaluation. Das nächste Kompaktseminar wird am 24.-26.03.2017 stattfinden.

2016-06-27 1Timo Jankowski ist Fußball Konditionstrainer der 16- bis 21-jährigen Junioren bei den Grasshoppers Zürich und hat in diesem Jahr an der Spezialisierung Langhanteltraining am Bundesamt für Sport im schweizerischen Magglingen teilgenommen. Sein Feedback zur Ausbildung:

„Ich wollte mich  nochmal riesig bei Euch für die klasse Ausbildung in Magglingen bedanken…ich liebe einfach Leute wie Euch die so ein wahnsinniges Know-How haben und trotzdem so auf dem Boden geblieben sind! Mit der U16 und U18 von Grashopper Zürich konnten wir diese Saison  2 x den Schweizer Cup-Sieg feiern. Wir wurden neben unserer spielerischen Stärke auch sehr für unsere athletische Verfassung gelobt…viele Ideen und Inputs habe ich hierfür von Euch in unser Athletik-Konzept übernommen!“

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