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Christian Thomas und Martin Zawieja von Langhantelathletik waren wieder einmal als Referenten an der Trainerakademie des DOSB im Rahmen der Diplomtrainer Ausbildung gefordert. Die Weichen im Bereich der Langhanteltechniken wurden bereits im Kraftmodul 1 gestellt. Jetzt standen die Trainingsmethoden im Krafttraining auf dem Programm. Die bewährteste und erfolgreichste Kraftmethode in allen Sportarten, ist immer noch die Maximalkraftmethode. Der Gewichtheber Trainer als Buchhalter des Krafttrainings bezeichnet, verfügt in diesem Bereich über sehr „tiefliegende“ Kenntnisse. Interessant mit welcher Auswirkung diese Informationen auf die Sportarten übertragen werden können. Alle Teilnehmer waren sich einig, das liebevoll dargestellte „große Moped“, wurde wieder einmal in einer unnachahmlichen Weise von Christian Thomas präsentiert und begeisterte die Trainerstudenten.

Christian Thomas und Martin Zawieja waren wieder einmal im schweizerischen Magglingen als verantwortliche Referenten gefordert. Kindertraining war diesmal der inhaltliche Schwerpunkt und der Wettkampf als Eigenerfahrung, stellte die Teilnehmer vor großen Aufgaben, die mit Bravour gelöst wurden. Ein weiteres Highlight war die Präsentation von jungen Damen aus dem Nationalen Fußball Leistungszentrum in Biel. Das Erlernen des Reißens stand auf der Tagesordnung und sollte im Rahmen des Lernphasenmodells den Fußballerinen der Jahrgänge 2001 und 2002 näher gebracht werden. Diese praxisnahe Lehrbefähigung wurde von Christian und Martin als Supervisor mit Argusaugen begleitet. Die anschließende Auswertung brachte dann die entsprechenden Erkenntnisse für das zukünftige Training mit eigenen Sportlern an der Langhantel. Die Damenmannschaft zeigte sich abschließend begeistert über einen Trainingsinput „ohne Ball“ und die kreativen Langhanteltrainer, die es immer wieder verstanden hatten mit kleinen Motivationshinweisen und Tipps den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.

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Martin Zawieja war wieder einmal zur Intensivschulung in der CrossFit Box 227 in Karlsruhe zu Gast. Stolz präsentierte der Box Owner Mick seine neuen Jerk Boxen, die sofort mit in das Seminar eingebunden wurden. Das Ausstoßen im CrossFit ist sicher speziell zu betrachten und kann mit den Zielen des Gewichthebers nicht unbedingt verglichen werden. Das bedeutet, der Zeitansatz in der Überkopfarbeit ist mit dem Standstoß (push jerk) für den CrossFit Athleten effektiver, aber wie sieht es mit der Stabilität und dem Gleichgewicht am Ende der Bewegung aus. Hier verlieren die „CrossFitter“ unter Zeitstress häufig wichtige Versuche, weil die Beschleunigung für den Standstoß nicht mehr ausreichend ist und der Ausfallschritt (Splitt) nie korrekt ausgebildet wurde. Aus diesem Grund wurde anlässlich der Intensivschulung sehr viel Wert auf die Ausführung des Ausfallschrittes und die Beschleunigungsphase in der Anstoßbewegung gelegt. Beim zuletzt genannten Schwerpunkt kamen die Jerk Boxen optimal zum Einsatz. Die Übung Anstoßkniebeuge zur Verbesserung der Beschleunigungsphase begeisterte die Teilnehmer. Die Aufgabe im Training ist jetzt, nach Abschluss der technischen Ausbildung, diese Übung auf eine Belastung von über 100% der Ausstoßleistung zu steigern.

2016-05-31 1Das 2.Modul der Langhanteltrainer Ausbildung hatte neben dem Schwerpunkt der Trainingsmethodik und Planung ein besonderes Angebot im Programm. Alle Teilnehmer der von der Trainerakademie des DOSB zertifizierten Spezialausbildung zum Langhanteltrainer, absolvierten Ihren ersten echten Gewichtheber-wettkampf. Mit Wiegen, Aufmarsch der Mannschaften und optimales Aufwärmen für die Präsentation der besten Leistung im Stoßen. Hier konnten alle Trainer zeigen, was Sie in den letzten Wochen gelernt haben. Der Wettkampf war an Spannung nicht zu überbieten. Bis 2016-05-31 2zum letzten Versuch konnte noch jede Mannschaft gewinnen. Den erfolgreichen Abschluss präsentierte der Judo Jugend Bundestrainer Bruno Tsafak, mit der höchst gehobenen Last von 85kg. Diese Last war ausreichend seine Mannschaft zum Sieg zu führen. Jeder Heber der Siegermannschaft erhielt als Ehrenpreis eine Literatur von Langhantelathletik. Für die Ausbildung sehr wertvoll, alle Versuche wurden anschließend von Christian Thomas biomechanisch ausgewertet. Die Teilnehmer zeigten sich zum Abschluss dieses Moduls begeistert von der sehr praxisnahen Ausbildung

Die Neuauflage des Kraftsymposiums, Wissenschaft trifft Praxis mit dem Schwerpunktthema Kraft vs. Ausdauer, wird von der renommierten finnischen Forschungsgruppe Häkkinen, mit einem Beitrag des Sportwissenschaftlers Dr. Moritz Schuhmann unterstützt.

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Dr. Moritz Schumann ist studierter Sportwissenschaftler mit Schwerpunkt Trainingswissenschaften. Von 2011 bis 2016 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department of Biology of Physical Activity an der University of Jyväskylä in Finnland tätig und promovierte unter der Leitung von Prof. Keijo Häkkinen zum Thema der trainingsmethodischen Schwierigkeiten des parallelen Kraft- und Ausdauertrainings für die Bereiche Fitness und Leistung. Dr. Moritz Schumann hat zahlreiche referierte Publikationen verfasst und Vorträge auf internationalen Kongressen gehalten.  Er ist externes Mitglied von Forschungsgruppen im Bereich der Trainings- und Gesundheitswissenschaften in Deutschland, Australien, Brasilien und China und  zurzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Exercise, Health and Technology Center an der Jiao Tong University in Shanghai tätig. In seinem Vortrag wird er sich mit den trainingsmethodischen Problemen befassen, die sich aus den physiologischen Anpassungen bei gleichzeitigem Kraft- und Ausdauertraining ergeben und diese unter Berücksichtigung unterschiedlicher Leistungsniveaus diskutieren.

Flyer neu vorderseite kl

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Der letzte Lehrgang der C-Trainerausbildung Gewichtheben war mit mehr als 20 Teilnehmern ausgebucht. Neben der Methodik der Kniebeuge und des Ausstoßens, stand die Trainingsplanung im Fokus der Ausbildung. Eingeführt wurde die Thematik von dem Lehrwart Martin Zawieja mit dem Impulsreferat, „Zeitspannen der Trainingsplanung“, von der Mehrjahresplanung bis zur Trainingsübung. Wichtigster Bereich für die angehenden war die Gestaltung einer Wochentrainingsplanung, die zu einem Schwerpunkt der Ausbildung gehört. Die Aufteilung und Konfiguration der Trainingsübungen für ein 2maliges-, 3maliges-, und 4maliges Training im Gewichtheben, sorgte für ordentlich Gesprächsstoff und wurde intensiv diskutiert. Gerade der fachliche Austausch in den Arbeitsgruppen ist im Rahmen dieser Ausbildung von unschätzbarem Wert. Hier treffen Sportwissenschaftler und Trainer aus anderen Sportarten auf Gewichtheber Trainer, was nicht immer in deckungsgleichen Ergebnissen mündet. Hier sind gut argumentierte Vorschläge, die in der Praxis umsetzbar sind, dem Lehrwart Martin Zawieja besonders wichtig.

Das diesjährige Sportphysiosymposium unter der Leitung von Gerald Mitterbauer von SPT-Education an der Universität Salzburg stand unter dem Thema: „Sensorimotor Control Training“. Neben zahlreichen Fachvorträgen sollte die Praxis nicht zu kurz kommen und für den Workshop: „Sensomotorik mit der Langhantel“ wurde Christian Thomas von Langhantelathletik eingeladen. Christian war über die sehr großen Resonanz seiner Workshops überrascht, weil alle drei Veranstaltungen mit 20 Teilnehmer ausgebucht waren. Aber was ist Sensomotorik mit der Langhantel? Sensomotorik hat immer etwas mit einer Rückmeldung in einer Bewegung zu tun. Im Langhanteltraining unterscheiden wir in der Sensomotorik drei große Bereiche. Der Erste ist das Erlernen von Bewegungen. Durch eine bewusst falsche und richtige Bewegungsausführung bekommt man sehr schnell eine Rückmeldung – „Wenn ich es richtig mache, ist es viel einfacher“. Der zweite Bereich ist das Kinderkrafttraining. Durch schwerere Bewegungsaufgaben werden zu Lasten eine Gewichtssteigerung neue Reize gesetzt. Ein klassisches Beispiel ist die Reißkniebeuge auf einer umgedrehten Bank. Bin ich mit dem Körper- und Besenstiel-/Hantelschwerpunkt nicht genau über der Bank, dann kann ich das Gleichgewicht auf der Bank nicht halten und muss von dieser absteigen. Der dritte Bereich ist der Training mit Fortgeschrittenen Sportler. Hier können einbeinige und einarmige Übung durchgeführt werden um neue Bewegungsaufgaben zu stellen. Ein Beispiel wäre ein einbeiniges Kreuzheben oder ein einarmiges Reißen mit einer Kurzhantel. Die Belastungen sind entsprechend reduziert.

2015-09-26 5Martin Zawieja von Langhantelathletik ist bereits seit geraumer Zeit als Referent in der A-Trainerausbildung des Deutschen Ruderverbandes tätig. Der Lehrwart des DRV Andreas König, hat im letzten Jahr entschieden, einen Unterbau der athletischen Grundlagen mit dem Schwerpunkt Langhanteltraining, in die B-Trainerausbildung zu integrieren. Eine sinnvolle Betrachtung wenn 2015-09-26 4man die Qualitätsunterschiede im Umgang mit diesem Trainingsgerät in den Sportarten betrachtet. Langhantelübungen wie Umsetzen, Kniebeuge oder Kreuzheben gehören zum Handwerkszeug der Ruderathleten außerhalb des Wassertrainings und spielen in der konditionellen Entwicklung eine sehr große Rolle. Die Basis und die Qualität der Grundübungen war aus diesem Grund der Schwerpunkt der Veranstaltung. Hier 2015-09-26 1war die Anwendung der Poster besonders hilfreich und hat in die praktischen Einheiten den Zugang zu den wichtigen „Bewegungs-knotenpunkten“ erleichtert. In der abschließenden Trainingsplanung wurde die Integration des Kraft(Langhantel)trainings in der Trainingswoche konzeptioniert.