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Rita Brandt und Martin Zawieja von Langhantelathletik hatten die ehrenvolle Aufgabe das gesamte Trainerteam von Swiss Ski an drei Skizentren des Verbandes an der Langhantel zu schulen. Peter Läuppi verantwortlich für Lehre und Forschung hatte bereits vor 10 Jahren Martin Zawieja für eine Langhantelschulung in die Schweiz eingeladen. Zehn Jahre später zollte der Schweizer dem Athletiktrainer großen Respekt mit der Aussage, „Du hast dich wirklich weiterentwickelt, das hilft uns ungemein in der Integration des Krafttrainings für Skirennläufer“. Die Reise ging vom schönen Kerenzerberg nach Willisau in die wunderschöne französische Schweiz nach Aegli. Hier wurde prominent bei der UCI Halt gemacht. Der Weltverband der Radsportler hat hier sein zuhause. Optimale Bedingungen mit gut ausgestatteten Krafträumen und einer Simultanübersetzung ins französische waren die Highlights am Genfer See. Erstmalig durfte Martin Zawieja mit einem Simultanübersetzer in der Praxis arbeiten. Keine leichte Aufgabe, sind doch seine Vorträge stark von Emotionen und Erfahrungsberichten aus den Sportarten geprägt, die eine genaue Übersetzung notwendig machen.

2015-03-26 1

Raphael Schmidiger Koordinator des Athletiktrainings im Schweizer Skiverband Swiss Ski hat Christian Thomas zu einer internen Weiterbildung seiner Athletiktrainer und Physiotherapeuten zum Thema: „Kniebeuge“ eingeladen. Jeder weiß um dem Mythos Kniebeuge, Knie über die Zehenspitzen oder nicht, Front- oder Nackenkniebeuge, halbe oder tiefe Kniebeuge, tiefe oder hohe Ablage der Hantel? In all diese Fragen hat Christian versucht Struktur und Klarheit zu schaffen. Grundsätzlich sein so viel gesagt. Wenn jemand über Kniebeuge spricht oder man Studien liest, sollte man sich folgende Fragen stellen.

  1. Wo kommt derjenige her und welche Ausbildung hat er als Referent oder Autor (Medizinische Trainingstherapie – Powerlifting – Bodybuilding – Gewichtheben …)?
  2. Was ist seine Zielstellung im Krafttraining (Wiederherstellung mit Bewegungseinschränkung – Wettkampfsport – Leistungssteigerung – Leistungsausprägung…)?
  3. Wenn er von Kniebeuge spricht, wie sehen diese aus? Meist werden unter dem Begriff Kniebeuge unterschiedliche Ausführungen verstanden.

Die momentan beste Studie zu den Kniebeugen, die alle aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammenfasst und kritisch darstellt, ist von Hartmann & Wirth (2014). Absolut empfehlenswert.

Quelle: Hartmann, Hagen; Wirth, Klaus (2014). „Literaturbasierte Belastungsanalyse unterschiedlicher Kniebeugevarianten unter Berücksichtigung möglicher Überlastungsschäden und Anpassungseffekte“. Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und Sporttraumatologie, 62 (1): 6–23

Christian Thomas von www.langhantelathletik.de ist vom verantwortliche Konditionstrainer Andreas Durtschi der Alpine Damen W3 vom Schweizer Skiverband Swiss Ski zum Konditionslehrgang vom 24.-29.06.2013 ins Bundesleistungszentrum der Schweiz nach Magglingen eingeladen worden. Seine Expertise in der technischen Bewegungsabläufe mit der Langhantel und die Erfahrungen in der Krafttrainingsplanung waren gefragt, womit ein konstruktiver Gedankenaustausch stattgefunden hat.

In den Trainingseinheiten haben die Damen zu den einzelne Übungen individuelle Hilfestellungen bekommen um technisch qualitativ hochwertig zu arbeiten. So auch Andreas Durtschi: „ Je besser die Qualität der Bewegung mit der Langhantel ist, umso mehr sehe ich dies im Übertrag auf die sportartspezifischen Bewegungen.“

Dass die Übungen in einer guten Qualität ausgeführt werden, zeigt sich an den bewältigten Lasten. Hier sind beim Standreißen zum Teil 50%, beim Standumsetzen 80%; bei den tiefen Kniebeugen 110% und beim Lastheben 115% des eigenen Körpergewichtes mit einer recht hohen Wiederholungszahlen und guter Ausführung (4-5 Wiederholungen) realisiert worden.

rachel playdenis play