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Der Leiter der Bundessportakademie in Innsbruck, Prof. Wagner und der verantwortliche Ausbildungsleiter Dr. Bachmann, hatten Martin Zawieja gebeten eine zweitägige Veranstaltung im Krafttraining im Rahmen der Fitness- und Konditionstrainerausbildung durchzuführen. 90% der Teilnehmer waren Trainer aus dem österreichischen Skiverband und zeigten sich besonders interessiert an den Inhalten von Langhantelathletik. Der im Skiverband etablierte Kraftpass angelehnt an das Lernphasenmodell von Langhantelathletik wird bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Nichts desto trotz waren die Fragen sehr intensiv und zeigten einige Schwächen im System auf. Martin Zawieja präsentierte seine Erfahrungen in vielen Sportarten und versuchte einen Übertrag auf den österreichischen Skirennsport zu realisieren. Gerade die Entwicklung von Trainingsübungen und die Anwendung von verschiedenen Trainingsmethoden zeigten noch Reserven. Aus diesem Grund stellte der österreichische Skiverband mit dem verantwortlichen Konditionstrainer im Nachwuchsbereich eine Ausbildung zum Langhanteltrainer in Aussicht, damit das Krafttraining mit der Langhantel einen noch höheren Stellenwert im Ski Alpin bekommt. Langhantelathletik stellt sich gerne diese Aufgabe.

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Die Deutsche Eisschnelllauf Gemeinschaft – DESG hat in Erfurt ein großes Nachwuchssymposium für ihre Trainer aus dem Eisschnelllauf und Short Track organisiert. 2016-09-27-2Ein Themenschwerpunkt dieser Fortbildung mit über 60 Teilnehmern war das Erlernen der Langhantelübungen über die Altersstrukturen. Hierfür wurde Christian Thomas von Matthias Kulik (Leistungssportreferent) und Jürgen Wolf (Bundeslehrwart) geladen. Die Grundlage des Referates von Christian war der Langfristige Leistungsaufbau. Über die Etappen des Erlernens 2016-09-27-3der Langhanteltechniken mit dem Lernphasenmodell und den Trainingsmitteln Besenstiel, Gymstick und Langhantel bis zum Ausprägen der Hebeübungen konnte das vielfältige Spektrum aufgezeigt werden. Der Vortrag hat ohne vorherige Absprache perfekt in den Gesamtkonzerns der Veranstaltung gepasst, der mit drei Sätzen sehr gut zusammengefasst werden kann.

1.) Frühzeitig beginnen Techniken zu Erlernen

2.) Die Qualität der Bewegung steht vor zu frühen und hohen Belastungen

3.) EMTL – „Einfach mal trainieren lassen“ und nicht zu früh in sportartspezifischen Trainingsmethoden trainieren.

Der Vortag hat genau die Problemfelder beim Erlernen der Langhanteltechniken aufgezeigt, die aktuell sind und die DESG überlegt das Lernphasenmodell in ihre Rahmentrainingskonzeption integrieren.

volles-haus-in-frankfurt150 begeisterte Teilnehmer anlässlich des 2. Kraftsymposiums durften zwei spannende Tage, getreu dem Motto: „Wissenschaft trifft Praxis“ erleben. Top Referenten aus den Bereichen Energiestoffwechsel, trainingsmethodische- und zelluläre Anpassungen von Kraft und Ausdauer, wechselten sich mit den Praktikern aus den Bereichen Schwimmen, Radsport, Handball und Ringen ab. das-langhantelathletik-teamEinen spektakulären Abschluss bereiteten die intensiven Ausführungen zum Thema, Paradigmenwechsel der Makronährstoffe. Der Ernährungsmediziner „Bill“ Lemke regte zum echten Nachdenken an und provozierte in gewohnter Manier. Ein weiteres Highlight war sicherlich der Auftritt von Moritz Schumann, der mittlerweile nach einigen internationalen Zwischenstationen, als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die martin-zawieja-prof-bloch-prof-hartmann-chrsitian-thomasSporthochschule in Köln, berufen worden ist. Zusammenfassend waren alle Beteiligten überzeugt von der Qualität des Kraftsymposiums, was sich mittlerweile als Markenname entwickelt. Angefangen von einer reibungslosen Organisation, über eine sehr schöne Location (hier geht an besonderer Dank an die Gymakademie des Deutschen Turner Bundes in Person von Marc Hansen), bis zum hochwertigen Teilnehmerfeld, die in intensiven Diskussionen in den Fragerunden nach den Vorträgen und in den Pausen, eine große Freude hatten. Abschließend möchte sich der Veranstalter Langhantelathletik bei den Sponsoren Suprfit, Technogym, Thieme Verlag, neuer Sportverlag und der Firma Artzt bedanken, die mit einem sehr guten Augenmaß Ihre Produktpalette vorgestellt und repräsentiert haben.

 

2016-04-03 1Das erste von Langhantelathletik organisierte Tagesseminar zum Thema: Trainingsplanung war ein voller Erfolg. Mit einer Gruppengröße von 11 Teilnehmer konnten wir intensiv in die Trainingsplanung und -Steuerung des Langhanteltrainings in den verschieden Sportart einsteigen. Der Vormittag stand im Zeichen einer kurzen 2016-04-03 2Wiederholung der wichtigsten Belastungskomponenten sowie der verschieden Trainingsmethoden, die im Langhanteltraining möglich sind. Nach dem Mittagessen ging es in die Praxis um einen besseren Bezug  zu den zum Teil neuen Methoden, wie Cluster- und Kontrast-/Komplextraining zu bekommen. Der planungsintensive Tag wurde durch 2016-04-03 3die Präsentation von evaluierten Saison- und Wettkampfplanungen von Martin Zawieja und Christian Thomas aus den verschieden Sportarten abgerundet. Das Statement eines Teilnehmer fast unser Tagesseminar mit den Worten besten zusammen. „Ich bin sehr überrascht, dass ihr keine Geheimnisse habt. Ihr seid wie ein offenes Buch. Man muss nur darin lesen!“

Das nächste Langhantelathletik-Seminar ist am 10.-12.06.2016 mit dem Thema: Langhanteltraining Erlernen, Korrigieren und Planen. Die Anmeldung zum Frühbucherrabatt laufen diese Woche aus. Nutz die letzte Möglichkeit euch einen Platz zu reservieren. Anmeldung unter: info@langhantelathletik.de

2016-02-10 1Das Modul 3 im Rahmen der Langhanteltrainerausbildung am Bundesamt für Sport in der Schweiz, stand inhaltlich ganz im Zeichen des coach to coach Techniktrainings und der Integration der Langhantelübungen in den Trainingsprozess der verschiedenen Sportarten. Neben den klassischen Sportarten Fußball, Leichtathletik, 2016-02-10 2Handball oder Ski, gesellten sich in diesem Kurs auch die Sportarten Karate oder Rock ´n Roll Tanzen. Verschiedene Trainingsmethoden wurden in Arbeitsgruppen auf die Sportarten, in Form einer Periodisierung, übertragen. Interessanterweise wurden die 2016-02-10 5Arbeitsaufträge sportartfremd vergeben, so dass sich gute und kontroverse Diskussionen ergeben hatten. In der coach to coach Praxis wurde neben den Postern zur Fehlererkennung, intensiv mit den Apps von coaches eye, UberSense oder BarSense gearbeitet. Christian 2016-02-10 4Thomas und Martin Zawieja zeigten eine praxisnahe Strategie zur Anwendung, damit diese optischen Hilfsmittel auch eine positive Wirkung zeigen konnten. Der krönende Abschluss des dritten Moduls waren die Spezialmethoden in der Praxis. Hier konnte die Teilnehmer am eigene Körper Erfahrungen sammeln, welche Belastungen das Cluster- und Minutentraining sowie die Kontrast-/Komplexmethode darstellen.

 

2014-03-18 2Im Rahmen des 4.Moduls der Langhantelspezialausbildung am Bundesamt für Sport in Magglingen, wurde erneut mit großer Erwartung der Teilnehmer, ein Gewichtheber Wettkampf durchgeführt. Neben den Inhalten des Ausbildungsmoduls: Regelkreis zur Fehlererkennung der Hebetechniken und die Konfiguration von Spezialmethoden im Athletiktraining, war der Wettkampf der angehenden Langhanteltrainer, eine will kommende Abwechslung. Nicht nur die magische Grenze von 100kg im Stoßen wurde erstmals genknackt, sondern auch das Mannschaftsergebnis (3 Heber sind eine Mannschaft) wurde im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Gehoben wurde nach Relativpunkten zum Körpergewicht. 2014-03-18 1Zum Abschluss des Wettkampfes zeigte der Ski Freestyler Janne, was im Bereich der  Trainingsmethode Kontrast und Komplex möglich ist (siehe Video). Ein weiterer Höhepunkt dieser Ausbildung war die Praxisausbildung Lernphasenmodell, in Verbindung mit dem Tool Regelkreis zur Fehlererkennung, mit Sportstudenten der Universität Bern. Jedem Teilnehmer der Ausbildung wurden 3-4 Studenten zugeordnet. Nach 1,5 Stunden Ausbildung bewerteten die Referenten Martin Zawieja und Christian Thomas, die Lernfortschritte der Studenten. Zitat eines Trainers der Ausbildung: …. das war eine optimale Umsetzung der erlernten Inhalte in die Praxis. Ich habe festgestellt, dass das System vom Christian und Martin funktioniert.