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Martin Zawieja war bereits vor 10 Jahren Referent im Luxemburger Leichtathletikverband und präsentierte dort das Langhanteltraining aus der Sicht eines Gewichthebertrainers. Zur damaligen Zeit noch in seiner alten Tätigkeit als Bundestrainer Gewichtheben. Jetzt 10 Jahre später, mit einem ganz anderen Erfahrungsschatz in den Sportarten ausgestattet, bekommt das Langhanteltraining in Rahmen der Semingestaltung ein anderes Gesicht. Der methodisch – didaktisch optimale Aufbau im Sinne eines langfristigen Leistungsaufbaus in den Sportarten, stellt etwas andere Anforderungen an den Referenten. Das Langhanteltraining in der Leichtathletik ein wichtiges Trainingsmittel ist, ist sicher unbestritten. Die Frage nach dem effizienten Einsatz des Krafttrainings und der Langhantel umso wichtiger. Oder in welchen Disziplinen muss ich welche Übungen, Intensitäten und Umfänge einsetzen? Gerade in den Ausdauerdisziplinen scheint eine Laufökonomie durch Kraft- und Langhanteltraining eine echte Leistungsreserve zu sein. Hier muss allerdings mit Augenmaß geplant werden. Gut das Martin Zawieja und Langhantelathletik auch auf einen großen Erfahrungsschatz in den Sportarten zurückgreifen kann.

Der neue Sportdirektor des Schweizer Badminton Verbandes, Michael Fuchs, engagierte Martin Zawieja von Langhantelathletik für eine Fortbildung seines Verbandes. Michael Fuchs selbst noch Olympiateilnehmer im Badminton 2016 für Deutschland, erinnerte sich an die erfolgreiche Arbeit von Martin Zawieja im Rahmen eines Krafttrainingsprojektes vor 10 Jahren, am Bundesstützpunkt In Mühlheim. Das Krafttrainingsseminar hatte den Anspruch alle Trainer auf ein Krafttraining für den Leistungssport vorzubereiten. Das bedeutet, welche methodischen und didaktischen Schritte müssen mittelfristig unternommen werden, damit Krafttraining als Trainingsmittel zielgerichtet in das Badmintontraining integriert werden kann. Martin Zawieja machte keinen Hehl daraus, das diese Entwicklung mindestens 2 Jahre dauert. Zum Einstieg wurden sinnvollerweise Besenstiele und der Gymstick als Trainingsgeräte genutzt, damit die Angst vor dem Training mit der Langhantel reduziert werden konnte. Alle wichtigen Grundbewegungen und spezielle Rotationsübungen, lassen sich hier als Vorstufe sehr gut nutzen. Am Ende steht das Krafttraining mit der Langhantel. Das ist allerdings noch ein langer Weg, der aber gerne von Langhantelathletik unterstützt wird.

Das Wurfteam Hessen hatte anlässlich einer Krafttraining Weiterbildung an den OSP Hessen in Frankfurt geladen. Erfolgreiche Hammerwerfer/innen, Diskus- und Kugelstoßer/innen mit den dazugehörigen Landes- und Heimtrainer bildeten einen optimalen Mix zwischen Sportler- und Trainerweiterbildung. Martin Zawieja von Langhantelathletik ist dieser Einladung als Referent gerne gefolgt, ist doch die Nähe der olympischen Hebetechniken für die Wurfdisziplinen in der Leichtathletik sehr groß. „Eines unserer wichtigsten Trainingsmittel“ meint der erfahrene Trainer Michael Collmar, der Martin Zawieja bereits vor einigen Jahren in das nordhessische Frankenberg anlässlich einer Weiterbildung eingeladen hatte. Die Qualität der Hebetechniken konnte sich sehen lassen. Dennoch waren einige wichtige Knotenpunkte in den Bewegungsabläufen nicht ganz geläufig und mussten intensiv nachgearbeitet werden. Die Tiefe der Informationen im Detail mit den dazugehören Hilfestellungen begeisterten die Heimtrainer und die Athleten. Jeder Teilnehmer konnte individuelle Hinweise und Trainingsempfehlungen für das Training mitnehmen. Ein interessanter Tag auf hohen technischen Niveau wurde mit dem Zitat eines Teilnehmers beendet:
Mona Althenn, eine ehemalige Athletin, die jetzt als Stützpunkttrainerin arbeitet sagte, „das wäre die beste Fortbildung, die sie je besucht hätte“

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Das 2.Modul des Medical Athletik Coach (MAC) der Firma spt education stand ganz im Zeichen des Krafttrainings. Neben dem wichtigen Tool Beweglichkeit wurden die Sportwissenschaftler und Sportphysiotherapeuten als angehende MAC`s in die Übungskataloge und die Trainingsmethodik eines modernen Krafttrainings eingeführt. Martin Zawieja von Langhantelathletik legte besonderen Wert auf die Übungsauswahl und Qualität im Krafttraining. Die Langhantel spielt wie immer eine entscheidende Rolle und wurde von den Teilnehmern als wichtiges Trainingsmittel dankend angenommen. Gerade die Basisentwicklung der Kraft im Rahmen der Muskelkraftübungen (der Übungskatalog beinhaltet ausschließlich maximalkraftfähige Übungen) stellt nicht nur eine echte Leistungsreserve dar, sondern überzeugt durch eine hohe Funktionalität im Bereich des „back to sport“ im Rahmen der Rehabilitation.  Die Fortsetzung erfolgt im MAC 3 mit dem Thema Kraft und Schnelligkeit.

2016-06-20 1Die Trainerakademie des DOSB in Zusammenarbeit mit Langhantelathletik vermelden 15 neue Langhanteltrainer aus zehn verschiedenen Sportarten. Gute Ergebnisse wurden den Prüfern Martin Zawieja und Christian Thomas von Langhantelathletik präsentiert. Die schriftliche Arbeit in Form von Videokorrekturen zur Fehlererkennung wurde von allen Trainern gut gemeistert. Die anschließende Verteidigung der individuellen Trainingsplanung wurde ebenfalls mit Bravour absolviert. Alle Trainer haben die Integration des Langhanteltrainings in Ihre eigene Sportart verstanden und gut umgesetzt. Auf der Grundlage des athletischen Anforderungsprofils eine nicht immer leicht zu lösende Aufgabe. Alle neuen Langhanteltrainer haben am Ende die Wichtigkeit einer solchen Ausbildung unterstrichen. Stellvertretend für alle Trainer war der Kommentar, „die Ausbildung zum Langhanteltrainer an der Trainerakademie zeigt wie viel Potential in dem Trainingsmittel Langhantel steckt“.

Jürgen Hofmann und Martin Zawieja von langhantelathleitk.de waren zu Gast am Bundesstützpunkt des Bob- und Schlittenverbandes im nordrhein-westfälischen Winterberg. Neben der Technikschulung im Langhantelbereich für die jüngeren Altersklassen, standen die Anwendung von speziellen Trainingsmethoden auf dem Programm. Die Kontrast- oder Komplexmethode ist gerade für die Bobfahrer eine hochwertige Trainingsmethode für die Entwicklung der Startkraft im Bobsport. Auf die muskuläre Voraktivierung durch einen hohen, aber nicht ermüdenden Reiz wird eine explosive Zielbewegung gesetzt. Wichtig ist, dass die Vorübung mit geringen Technikanteilen ausgestattet ist und dass die Zielbewegung so explosiv wie möglich ausgeführt wird. Voraussetzung für eine optimale Übertragleistung des Bobanschiebens ist allerdings eine solide ausgebildete Maximalkraft.